Intersport Austria verschiebt Zahlungsziele für Händler

Intersport Austria hat aufgrund des pandemiebedingten negativen Verlaufs der Wintersaison in den österreichischen Tourismusregionen ein umfangreiches Unterstützungspaket für die an den Verband angeschlossenen Händler aufgesetzt.

Demnach gewährt Intersport Austria allen über 100 Händlern des Verbands einen zwölfmonatigen Zahlungsaufschub für sämtliche Warenlieferungen von Winterware aus dem Lager in Wels. Bis 2022 sind für die Händler somit keine Zahlungen fällig. Dazu bietet Intersport seinen Mitgliedern auch Warenretouren an, die zu einer Entspannung der Situation vor Ort führen sollen. Die Maßnahmen sollen dabei helfen, die Liquidität und die Geschäftsfähigkeit der Intersport-Händler in Österreich aufrechtzuerhalten.

Wegen der voraussichtlich über die gesamte Wintersaison ausbleibenden Touristen rechnen die Händler in den Tourismusregionen mit Umsatzrückgängen von bis zu 95 Prozent.

„Die Entscheidung zu den aktuellen Hilfsmaßnahmen ist uns rein menschlich leichtgefallen – denn schließlich ist es ja der Hauptzweck eines Verbundes, sich zu verbünden und verbinden, vor allem wenn es schwierig ist. Wirtschaftlich stellen die getroffenen Maßnahmen jedoch auch für uns als Gruppe eine große Herausforderung dar, die nicht einfach zu stemmen sein wird“, erklärt Thorsten Schmitz, Geschäftsführer von Intersport Austria, und kritisiert damit auch die zu zaghaften und zu langsamen Hilfen der Regierung.

Foto: Thorsten Schmitz / Intersport Austria

 

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