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Intersport Österreich geht zurück an österreichische Händler

Von Regina Henkel

27. Mai 2021

Einzelhandel

Intersport

Die Intersport Deutschland eG und die Premiumsport Service GmbH haben die Rückübertragung der Genossenschaftsanteile an österreichische Intersport-Mitglieder beschlossen. Diese Anteile waren 2013 übergangsweise an Intersport Deutschland übertragen worden. Ziel war es damals, die österreichische Einzelhandelsorganisation nach dem Ausstieg des größten Mitglieds Sport Eybl & Sports Experts, das dann an Sports Direct International verkauft wurde, wirtschaftlich zu unterstützen. Mit der jetzt anstehenden Transaktion soll die Intercontact Österreich GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Intersport Deutschland eG, an österreichische Intersport-Mitglieder verkauft werden. Diese werden vertreten durch die Premiumsport Service GmbH.

„Die gesamte Intersport-Österreich-Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren wirtschaftlich sehr gut entwickelt. Die Verbundgruppe mit den mittlerweile 350 Standorten in vier Ländern ist durch die erfolgreiche Reorganisation hervorragend aufgestellt, um mit einer starken und eigenständigen Dienstleistungs-Zentrale in Wels weiter zu expandieren und nachhaltig über eine gesunde Händlerstruktur zu wachsen“, sagt Knud Hansen, Aufsichtsratsvorsitzender der Intersport Deutschland eG.

Die deutsche und die österreichische Intersport-Genossenschaft werden weiterhin durch bilaterale Dienstleistungsverträge zusammenarbeiten, um Synergien in Kernprozessen wie dem strategischen Einkauf, dem Category Management, der Entwicklung exklusiver Intersport-Kollektionen, der IT und dem Omni-Channel-Geschäft zu nutzen.

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der österreichischen Kartellbehörden. Der Eigentumsübergang, der voraussichtlich im Sommer abgeschlossen sein wird, soll die „unternehmerische Verantwortung in unserer Händlergruppe stärken“ und sei ein „klares Bekenntnis zu unseren handelsgeführten Wurzeln, die die Intersport im Kern bis heute ausmachen“, kommentiert Knud Hansen, Aufsichtsratsvorsitzender von Intersport Deutschland.