Auf Druck von Greenpeace haben sich mehrere große Modekonzerne verpflichtet, Risiko-Chemikalien mittelfristig aus der Produktion zu verbannen - in einer ersten Bilanz hebt die Umweltschutzorganisation nun Vorreiter und Nachzügler hervor. Nahezu alle geprüften Teilnehmer bekommen dabei gute Noten: Die Modeketten Zara und H&M, die fränkischen Sportartikelhersteller Adidas und Puma sowie zwölf weitere Modefirmen zählen als Trendsetter. Sie hätten bereits besonders schädliche Chemikalien aus der Produktion ihrer Kleidung verbannt, teilte Greenpeace am Donnerstag in Hamburg mit.

Den Sportartikelherstellern Nike (USA) und Li-Ning (China) wirft Greenpeace hingegen Wortbruch vor. Harte Kritik übt die Organisation an einer Vielzahl von Luxus-Marken, die sich der Selbstverpflichtung bislang nicht angeschlossen haben.(dpa)

 

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