Karstadt reduziert seine Schließungspläne weiter: Neben dem Warenhaus in Mönchengladbach soll nun auch die Filiale in Dessau weitergeführt werden. Karstadt-Finanzvorstand Miguel Müllenbach sagte am Donnerstag, damit könnten rund 70 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Karstadt habe mit dem neuen Eigentümer der Immobilie in Dessau «einen neuen Mietvertrag auf angepasster wirtschaftlicher Basis» abschließen können, begründete der Manager den Kurswechsel.

Karstadt hatte im Mai angekündigt, im Zuge der Sanierung 2016 die Filialen in Recklinghausen, Bottrop, Mönchengladbach-Rheydt, Dessau und Neumünster aufzugeben. Die Standorte hätten keine Zukunftsperspektive. Bereits im Juli hatte das Unternehmen jedoch die Schließungspläne für das Haus in Mönchengladbach revidiert. Dort hatte die Entwicklungsgesellschaft der Stadt (EWMG) das Karstadt-Haus vom bisherigen Eigentümer gekauft und dem Unternehmen attraktivere Rahmenbedingungen für den Verbleib geboten. Zu den anderen Schließungsfilialen äußerte sich der Konzern nicht. (DPA)

 

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