Konjunkturerwartung bleibt weiter schwach

Die Stimmung der deutschen Verbraucher zeigt im Juli dieses Jahres einmal mehr eine uneinheitliche Entwicklung. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mitteilt, können Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung ihr überaus gutes Niveau behaupten, während die Konjunkturerwartung ihren deutlichen Abwärtstrend aus den vergangenen Monaten weiter fortsetzt. So prognostiziert die GfK für August einen Rückgang des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler.

Bei den Konsumenten verfestige sich mehr und mehr der Eindruck, dass die internationalen Krisen für eine nachlassende Konjunkturdynamik in Deutschland sorgen würden, so die Experten. Vor allem der eskalierende Handelskonflikt mit den USA dürfte die Exportnation Bundesrepublik beeinträchtigen. „Da neben Deutschland auch andere große Exportnationen, wie China beteiligt sind, wird dies die Konjunkturaussichten weltweit etwas eintrüben. Folglich werden momentan auch die Wachstumsprognosen für dieses und das kommende Jahr nach unten revidiert. So wird auch die deutsche Wirtschaft 2018 einen Gang zurückschalten“, heißt es weiter.

Immerhin: Trotz weltpolitisch unsicherer Zeiten bleibt die Kauflust der Bundesbürger bislang ungebrochen, was vor allem die Leid geplagten Einzelhändler hoffnungsvoll stimmen dürfte. Gerade der Modehandel, der am 30. Juli mit dem Sommerschlussverkauf beginnt, hofft auf spendable Kunden.

Foto: Tim Caspary / pixelio.de

 

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