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Künstliche Intelligenz könnte kleine Händler überfordern

Von Reinhold Koehler

26. Okt. 2018

Einzelhandel

Während die wachsende Digitalisierung und die dabei stets zunehmende Relevanz künstlicher Intelligenz für viele Industrien der Schlüssel zu künftigem Erfolg darstellt, wird der Modehandel wohl nur teilweise von den neuen Technologien profitieren.

Zur Eröffnung der Neocom – dem Kongress für den Multichannelhandel - in Bonn sprach der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE, Stephan Tromp, zwar von „großen Chancen“, die für den Handel im Einsatz von künstlicher Intelligenz liegen, sieht für einen Teil der Händler jedoch auch große Herausforderungen.

„Künstliche Intelligenz wird im Handel und seiner immer stärker digitalisierten Wertschöpfungskette an Bedeutung gewinnen. Mit ihrer Hilfe können Kundenbedürfnisse genauer und individueller identifiziert und bedient werden“, so Tromp. Bestell- und Lieferprozesse könnten so weiter optimiert werden. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen sieht Tromp jedoch die Gefahr der Überforderung: „Ein mittelständischer Händler wird die nötigen Investitionen in Hardware und Expertise nicht alleine stemmen können. Hier ist Kooperation gefordert.“ Verbundgruppen könnten in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de