Manyavar bald in den USA und Europa

Die indische Modemarke Manyavar, die für ihre traditionellen Outfits und indo-westliche Looks bekannt ist, plant in den nächsten drei Monaten, ihren Eintritt in die USA und Europa zu starten.

Das erste US-Geschäft soll bereits im April seine Pforten öffnen und sowohl die Marken Manyavar als auch Mohey anbieten, während das erste britische Geschäft im August folgen soll. Bis 2018 möchte die Marke insgesamt 50 internationale Geschäfte eröffnen, die alle als Franchise-Modelle geführt werden.

Das Unternehmen betreibt inzwischen auch 11 eigenständige Geschäfte seiner Damenmodemarke Mohey, deren Anzahl bis Ende des Monats auf 30 steigen soll beziehungsweise auf 100 bis zum Ende des nächsten Geschäftsjahres.

Laut Geschäftsführer und Gründer Ravi Modi war die Erweiterung hin zur Damenmode ein strategischer Schritt, da der Markt für Damenmode 40 Mal größer ist als der für Herrenmode. Er plant, Mohey auf das gleiche Niveau zu bringen wie Manyavar.

Was 1999 als kleiner, auf Hochzeitsmode für Männer spezialisierter Shop in Kalkutta anfing, ist heute ein Netzwerk von 415 Filialen in 160 Städten in Indien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bangladesch und Saudi-Arabien mit einem Marktanteil von 30 Prozent in Indien. Vedant Fashions, zu dem Manyavar gehört, verzeichnete in den letzten fünf Jahren ein Wachstum von 40 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 5,5 Milliarden Rupien (rund 73 Millionen Euro).

 

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