In Kambodschas Textilindustrie werden nach Angaben von Menschenrechtlern weiter Kinder beschäftigt. Fabrikbesitzer zwängen Arbeiterinnen zu Überstunden, kümmerten sich nicht angemessen um Schwangere und schüchterten Gewerkschaftsvertreter ein, berichtete die Organisation Human Rights Watch am Donnerstag in Phnom Penh.

Manche Fabriken seien schlecht gelüftet und in einigen seien keine Toilettenpausen erlaubt. Die Textilindustrie beschäftigt nach Angaben des Industrieministeriums mehr als 700 000 Arbeiter in rund 1200 Fabriken, 90 Prozent davon Frauen. Die Fabrikbesitzer kämen überwiegend aus Asien, darunter Hongkong, Taiwan, China und Singapur. (dpa)

 

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