Monsoon und Accessorize-Gründer: nur eine Handvoll Monsoon-Geschäfte werden wiedereröffnet

Der Gründer der britischen Modemarken Monsoon und Accessorize, Peter Simon, gab bekannt, dass nur etwa „sechs bis zehn“ der rund 100 wiedereröffneten Geschäfte, der beiden Marken, Monsoon-Filialen sein werden, da sich die Marke auf den Onlinebetrieb konzentrieren werde.

Monsoon Accessorize hat in dieser Woche mit der Wiedereröffnung von Filialen und damit der Beendigung des Lockdowns begonnen. Zunächst wurden 12 seiner insgesamt 230 Geschäfte wiedereröffnet und bis Ende Juli sollen jede Woche 20 hinzukommen, insgesamt etwa 83 Accessorize- und 6-10 Monsoon-Filialen. Wie letzte Woche bekannt wurde, hat das Unternehmen dazu die Hilfe des Immobilienspezialisten Harper Dennis Hobbs angefordert.

Insgesamt will Monsoon Accessorize rund 100 Filialen wiedereröffnen

„Ich kann Ihnen sagen, dass wir mehr [Filialen] öffnen werden, als wir dachten. Wir haben große Unterstützung von Seiten der Vermieter erhalten, weshalb wir mehr wiedereröffnen können“, erklärte Simon gegenüber BBC Radio 4. „Wir werden mehr als 83 Accessorize-Geschäfte eröffnen. Es gibt nicht wirklich einen direkten Konkurrenten für Accessorize. Die Marke bietet einen niedrigeren Preis, hat eine größere Anziehungskraft auf Flughäfen und beliebten Reisezielen. Sie ist sehr vielseitig und wirklich erfolgreich.“

Laut David Harper, dem Vorsitzenden von Harper Dennis Hobbs, arbeitet das Unternehmen an einem beschleunigten Wiedereröffnungsprogramm, damit die Marken rechtzeitig für das Sommergeschäft wieder in den Einkaufsstraßen zu finden sind. Dies sollte sich etwas einfacher gestalten, nachdem am 15. June einige der Einschränkungen für den britischen Einzelhandel gelockert wurden. Harper Dennis Hobbs befindet sich derzeit in Verhandlungen mit mehreren Vermietern, um Mietverträge zu sichern und Geschäfte baldmöglichst wiederzueröffnen.

Erst vor zwei Wochen hatte Simon Monsoon Accessorize über seine Firma Adena Brands Ltd. aus der Insolvenz gerettet, nachdem das Unternehmen am 9. Juni Insolvenz anmelden musste. Der Deal beinhaltet eine Finanzspritze von bis zu 15 Millionen Pfund (rund 16,6 Millionen Euro) durch Simons, zusätzlich zu den 12 Millionen Pfund (knapp 13,3 Millionen Euro), die er während der freiwilligen Vereinbarung des Unternehmens im vergangenen Jahr investierte.

Foto: Monsoon

 

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