Nach Mehrheitsbeteiligung: Decathlon intensiviert Kooperation mit Rebike
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Der Sportartikelhändler Decathlon weitet seine Zusammenarbeit mit dem Gebrauchtfahrrad-Spezialisten Rebike Mobility GmbH aus. Nachdem der Konzern über seinen Investmentarm Decathlon Pulse im Januar eine Mehrheitsbeteiligung an dem Münchener Unternehmen erworben hatte, kündigte die Decathlon Deutschland SE & Co. KG am Dienstag die zeitnahe Eröffnung von neuen Rebike-Flächen in vier deutschen Stores an.
Nach Angaben von Decathlon sollen bis Ende März Shop-in-Shops von Rebike in den Filialen Berlin-Alexanderplatz, Plochingen, München-Unterföhring und Herne eingerichtet werden. Auf den geplanten Flächen mit einer Größe von bis zu 240 Quadratmetern werde den Kund:innen künftig „ein breites Sortiment an generalüberholten Premium-E-Bikes und Fahrrädern“ von namhaften Marken wie Cube und KTM angeboten, erklärte der Einzelhändler. Das Angebot decke „alle wichtigen Kategorien ab – vom Mountainbike und Trekkingrad über City-Modelle bis hin zu Gravel-Bikes und Cargo-Rädern“. Darüber hinaus hätten Interessent:innen dort „über Tablets vor Ort Zugriff auf das digitale Gesamtsortiment von über 3.000 Rebike-Unikaten, die bequem direkt nach Hause geliefert werden“.
Mit den nun geplanten Eröffnungen intensiviert Decathlon seine Zusammenarbeit mit dem 2018 in München gegründeten Unternehmen, das laut einer Mitteilung inzwischen „Marktführer für professionell aufbereitete E-Bikes“ ist. Bereits im vergangenen Jahr waren testweise erste Rebike-Flächen in Decathlon-Filialen eröffnet worden.
Angesichts der positiven Erfahrungen startet der Sportartikelhändler nun den weiteren Roll-out. „Wir sehen ganz klar: Kunden, die unsere Services nutzen, kommen öfter und lieber zu uns“, erklärte Nathalie Jäger, die Chief Strategy & Sustainability Officer bei Decathlon Deutschland, in einem Statement. „Der moderne Handel braucht Lösungen, die einen klaren Mehrwert für Besuche in unseren Stores bieten.“