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PVH will alle IZOD-Geschäfte schließen

Von Simone Preuss

12. Jan. 2015

Das US-Bekleidungsunternehmen PVH hat Pläne bekanntgegeben, demzufolge es seine IZOD-Einzelhandelsgeschäfte bis Ende des Finanzjahres 2015 einstellen wolle. Das Unternehmen hofft jedoch, dass die wachsenden IZOD-Großhandelsgeschäfte nicht betroffen sein werden.

“Das IZOD-Einzelhandelsmodell kann aufgrund zunehmender Konkurrenz durch mehr Premium-Marken keine akzeptablen Rendite mehr erzielen", sagte Geschäftsführer Emanuel Chirico. “Die Schließung unseres IZOD-Einzelhandelsbereichs hat keinen Einfluss auf unsere IZOD-Großhandelsstrategie, die mit unserer jüngsten Einführung bei Kohl’s zum Herbst 2014 großes Wachstum gezeigt hat”, fügte er hinzu.

PVH will ein Fünftel aller IZOD-Geschäfte in Calvin Klein und Tommy Hilfiger-Läden umwandeln

Teil von PVHs Angebot sind Eigenmarken wie Van Heusen, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Arrow, Warner’s und Olga. Die IZOD-Einzelhandelsabteilung betreibt derzeit rund 120 Geschäfte, von denen die an den besten Standorten in Calvin Klein und Tommy Hilfiger-Geschäfte umgewandelt werden soll; der Rest soll geschlossen werden. PVH hofft auf wesentlich höhere Umsatzrenditen in den konvertierten Läden.

PVH, das größte Hemden- und Krawattenunternehmen der Welt, erwartet im Zusammenhang mit der Schließung Vorsteuerkosten von rund 40 Millionen US-Dollar, wovon die Hälfte Sachleistungen sein werden. Die Kosten ergeben sich hauptsächlich durch Gewinnbeeinträchtigung, Abfindungen, Inventarabschläge und den vorzeitigen Abbruch von Mietverträgen.

Zu PVHs lizenzierten Marken gehören Speedo, Geoffrey Beene, Kenneth Cole New York, Kenneth Cole Reaction, Sean John, Chaps, Donald J. Trump Signature Collection, DKNY, Ike Behar und John Varvatos.