Retail as a Service-Konzept startet auf der Kölner Schildergasse

In Zeiten sinkender Innenstadt-Frequenzen bekommen auch Start-ups die Chance, in Bestlagen ihre Produkte zu präsentieren: Das junge Unternehmen Blaenk wird Ende November mit seinem „Retail as a Service“-Konzept auf der größten Einkaufsstraße Kölns, der Schildergasse, einziehen und dort unbekannten jungen Marken eine Chance bieten.

Unterstützung erhält das Unternehmen von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung, die drei Start-ups dabei helfen will, sich dort zu präsentieren. Ladenbausystem, Mitarbeiter, Datenanalyse sowie der Checkout Prozess werden im Sinne des Retail as a Service gestellt, die Start-ups liefern lediglich ihre Ware und entrichten eine Verkaufsprovision an Blaenk. Die Platzierungsgebühren übernehmen KölnBusiness und Blaenk.

„Mit der von uns zur Verfügung gestellten Startup-Fläche im Blaenk Store geben wir jungen Startups und Designmarken die einmalige Chance, sich in bester Innenstadtlage neben vielen international bekannten Labels zu präsentieren", sagt Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer KölnBusiness. „Das Retail-Konzept von Blaenk ist innovativ und treibt die Entwicklung zu erlebnisorientierten Handelsflächen voran. Das belebt die Einkaufsstraßen und stärkt Köln als attraktive Shoppingmetropole", so Janssen weiter.

Insgesamt 30 Marken aus den Bereichen Lifestyle, Technologie, Sport und Accessoires sowie kleine Fashion Brands und Designer sollen sich in dem Laden präsentieren können. Für die drei Start-ups, die gefördert werden, läuft die Bewerbungsphase. Die drei Startup-Flächen sollen bis zum Ende Januar 2021 bestehen.

Laut Website soll das erst der Anfang sein: „Wir feilen aktuell auf Hochtouren an unseren nächsten Blaenk Spaces in diversen Städten“, ist dort zu lesen. Auch ein Onlineshop soll entstehen.

Foto: Screenshot – experience.blaenk.com

 

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