Sinn in Hagen: Outlet schließt, Mietvertrag für Haupthaus verlängert
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Der Modehändler Sinn schließt sein Outlet in Hagen, baut aber auf den Standort und verlängert den Mietvertrag für das Haupthaus.
Der Vertrag für den Standort am Friedrich-Ebert-Platz in Hagen wurde bis mindestens 2032 verlängert, teilte Sinn am Dienstag mit. Diese strategische Neuausrichtung will Sinn nutzen, um den Standort „zu modernisieren, das Sortiment noch gezielter auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden auszurichten und damit einen aktiven Beitrag zur Belebung der Hagener Innenstadt zu leisten.“
Für die von der Outlet-Schließung betroffenen Mitarbeitenden sollen keine Kündigungen ausgesprochen werden. Die “überwiegende Mehrheit” würde nahtlos ins Stammhaus wechseln, heißt es in der Mitteilung. Damit wolle das Unternehmen ein klares Zeichen für den Standort setzen.
„Hagen bleibt für uns ein zentraler Unternehmensstandort – sowohl mit unserem Haupthaus in der Innenstadt als auch mit unserer Verwaltung in der Batheyer Straße“, heißt es aus Hagen. „Durch die Fokussierung auf den Friedrich-Ebert-Platz und die langfristige Standortentwicklung schaffen wir die Grundlage für ein noch attraktiveres Einkaufserlebnis und stabile Arbeitsplätze.“
Nach eigenen Angaben auf der Unternehmenswebsite beschäftigt Sinn aktuell mehr als 1.500 Mitarbeitende und betreibt deutschlandweit 34 Standorte. Die Modehäuser sind vorwiegend in Nordrhein-Westfalen angesiedelt und konzentrieren sich auf mittelgroße Städte.