Sports Direct muss ein Drittel seiner USC-Geschäfte schließen

Die britische Einzelhandelsgruppe Sports Direct tritt in die Fußstapfen des schwächelnden Teen-Einzelhändlers Wet Seal und will angeblich ein Drittel seiner USC-Geschäfte schließen. Damit gefährdet das Unternehmen Hunderte von Arbeitsplätzen.

Die von Sports Direct-Geschäftsführer Dave Forsey angeführten Firmenchefs haben am 6. Januar eine Absichtserklärung beim Obersten Gerichtshof eingereicht, um Konkursverwalter zu bestellen, was bedeuten könnte, das die Geschäfte bereits nächste Woche geschlossen werden könnten.

Die am schlechten laufenden USC-Geschäfte werden geschlossen

Eine offizielle Absichtserklärung räumt einem Unternehmen normalerweise eine Frist von zehn Tagen ein, bevor es Insolvenz anmelden muss. Sports Direct soll derzeit über 1000 Mitarbeiter beschäftigen, die in 90 USC-Geschäften tätig sind. Es wird gemunkelt, dass Sports Direct ein Drittel aller USC-Geschäfte schließen werde (die am schlechtesten laufenden) und der Rest weiter betrieben wird wie bisher.

Dutzenden Mitarbeitern eines USC-Lagers in Dundonald, Schottland, wurde bereits mitgeteilt, dass sie nicht länger gebraucht werden. Zudem wurden die Konkursexperten Duff and Phelps und die Anwaltskanzlei Gallaghers damit beauftragt, zusammen eine mögliche Betriebseinstellung zu beaufsichtigen.

Laut der britischen Tageszeitung Telegraph, die die offiziellen Dokumente eingesehen haben will, wurde die Entscheidung von Sports Direct durch Diesel gefördert. Die italienische Jeansmarke hatte die Bezahlung ausstehender Beträge eingefordert. Am 23. Dezember hatten sich die USC-Vorstandsmitglieder unter Leitung von Forsey getroffen und entschieden, dass das Unternehmen nicht in der Lage sein würde, Diesel am Ende seiner 15-jährigen Partnerschaft zu bezahlen.

Die Marken Lillywhites, Flannels, Pulp und Cruise sind ebenfalls Teil von Sports Direct, das dem britischen Milliardär Mike Ashley zu 58 Prozent gehört.

 

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