Bei der insolventen Warenhauskette Strauss Innovation dauert die Abwicklung länger als ursprünglich geplant. 9 der einst 57 Filialen bleiben auch im März noch geöffnet, darunter eine in Hamburg, wie ein Sprecher des Insolvenzverwalters auf Nachfrage mitteilte. Ursprünglich war vorgesehen, sämtliche Geschäfte bis Ende Februar zu schließen.

Wo es noch genug Ware gebe und es der Mietvertrag erlaube, werde auch im März zunächst noch weiter verkauft, sagte der Sprecher. Dies gelte für die Filialen in Dortmund-Hombruch, Dresden-Blasewitz, Düsseldorf (Aachener Straße), Essen-City, Hamburg-Altona, Hilden, Kaiserslautern, Moers und Ratingen. Ein genaues Schließungsdatum für die einzelnen Filialen stehe noch nicht fest. Dies richte sich nach dem Verlauf des Abverkaufs der Ware, sagte der Sprecher.

Strauss hatte Ende September 2016 Insolvenzantrag gestellt. Die 670-köpfige Belegschaft erhielt betriebsbedingte Kündigungen. Die mehr als 100 Jahre alte Traditions-Warenhauskette litt seit Jahren an Umsatzrückgängen. Für ihr bunt gemischtes Sortiment von Kleidung über Geschenke bis zu Lebensmitteln gab es offenbar nicht mehr genug Kunden. (DPA)

 

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