Studie: 60 Prozent der Verbraucher nutzen "Click & Collect"

Angesichts der zunehmenden Digitalisierung im Einzelhandel setzen viele Unternehmen inzwischen auf Omnichannel-Modelle, die stationäre und digitale Angebote verknüpfen. Zu den verbreitetsten Verfahren gehört „Click & Collect“ – dabei können Kunden Waren über den Webshop eines Händlers bestellen und dann in einer stationären Filiale abholen. Eine aktuelle Verbraucherumfrage, die der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (Bevh) und der Finanzdienstleister Creditreform Boniversum GmbH durchgeführt haben, zeigt, dass sich das Angebot in Deutschland großer Beliebtheit erfreut: Sechzig Prozent der Befragten hätten das Verfahren bereits genutzt, teilten die Studienverfasser am Dienstag mit.

Der wichtigste Grund für die Nutzer war demnach, dass sie mit dem Verfahren die Versandkosten sparen könnten. 55 Prozent der Befragten nannten dieses Argument. Weitere häufig erwähnte Vorteile waren die Flexibilität bei der Abholung (48 Prozent), die Option, bestellte Waren im Geschäft kostenlos zurückzugeben (34 Prozent), und die Möglichkeit, die Abholung mit anderen Einkäufen „vor Ort“ zu verbinden (34 Prozent).

Der Studie zufolge ist das Potenzial von „Click & Collect“ noch nicht ausgeschöpft: Mehr als die Hälfte der Befragten, die das Verfahren bisher noch nicht genutzt haben, können sich demnach „sehr gut vorstellen“, dies künftig zu tun. Die Beliebtheit des Modells würde sich weiter erhöhen, wenn die Verbraucher generell die Möglichkeit bekämen, auf Rechnung zu bezahlen, erklärte Marc Leske, Head of Sales E-Commerce bei Boniversum.

Foto: Otto Group

 

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