Tchibo bietet bald Baby- und Kinderkleidung zum Leihen an

Eltern von Babys und Kleinkindern können ein Lied davon singen - kaum hat man teure Kleidung für den Nachwuchs gekauft, ist er auch schon wieder rausgewachsen und man muss sich Gedanken darum machen, was man mit der kaum getragenen Kinderkleidung macht - verkaufen, verschenken, zur Altkleidung? Kein Wunder, dass immer mehr Eltern auf das Leihen von Kinderkleidung umsteigen. Auch das Hamburger Konsumgüter- und Einzelhandelsunternehmen Tchibo will bald Mietkleidung für Babys und Kleinkinder anbieten.

Allein wagt Tchibo den Vorstoß in den Miet-Commerce nicht, sondern hat einen Kooperationspartner gefunden, der sich auskennt: Die Magdeburger Relenda GmbH bietet über ihre Marke kilenda.de Kleidung, Spielzeug und Kinderausstattung zum Mieten an.

Unter www.tchibo-share.de können Interessierte rund 50 ausgewählte Produkte einsehen, die alle aus Bio-Baumwolle hergestellt und für Kinder bis vier Jahre geeignet sind. Die Website verlangt jedoch eine Registrierung, die derzeit nur für eingeladene Kunden oder bestehende kilena-Kunden verfügbar ist.

Preislich geht es bei kilenda, an deren Modell Tchibo sich orientieren wird, ab 90 Cent pro Monat für Baby-Handschuhe los; ein Langarmshirt etwa kostet 3 Euro im Monat. Kunden suchen sich einfach die gewünschten Artikel aus und bekommen sie per DHL nach Hause geliefert; ab 15 Euro Bestellwert versandkostenfrei. Der Mietservice wird nur online und nicht etwa in Tchibo-Läden angeboten werden. Am 11. Januar will Tchibo in einer Pressekonferenz weitere Einzelheiten bekannt geben.

Der Miet-Commerce erfreut sich auch in Deutschland inzwischen größter Beliebtheit, hat er doch viele Vorteile gerade für Artikel wie Baby- und Kinderbekleidung, Spielzeug und Elektronikgeräte, die nur für kurze Zeit gebraucht weren. Kunden sparen Geld und Platz, da die Artikel keinen Platz im Schrank wegnehmen.

Foto: kilenda-Website