Topshop denkt an Geschäftseröffnungen in Indien

Die britische Bekleidungskette Topshop eruiert im Moment Möglichkeiten, in Indien eigene Geschäfte zu eröffnen. Mitarbeiter des Unternehmens studieren den indischen Markt bereits seit Jahren, aber jetzt hat sich der britische Einzelhändler auch an einige Besitzer indischer Einkaufszentren gewandt, um mögliche Standorte in Betracht zu ziehen. Es wurde aber noch keine Einzelmarkenlizenz bei der indischen Regierung ersucht.

Auch wenn sich die Planung noch in der Anfangsphase befindet, steht fest, dass dem Unternehmen daran gelegen ist, in Indien eigene Geschäfte zu eröffnen. Erst im vergangenen Herbst war die Arcadia Group, zu der die Marken Topshop und Topman gehören, eine exklusive Partnerschaft mit dem indischen Mode- und Lifestyle Onlinehändler Jabong.com eingegangen. Seit dem 24. September 2015 gibt es daher auf der Website des Internethändlers eigene Topshop und Topman Shop-in-Shops, die eine umfassende Auswahl an Bekleidung, Schuhen und Accessoires der beiden Marken anbieten.

Die Einzelmarkenlizenz, die Topshop in Indien braucht, erlaubt Auslandsinvestitionen zu 100 Prozent, unter der Bedingung, dass 30 Prozent der Beschaffung vor Ort geschieht. Offiziell hat Topshop den Schritt jedoch noch nicht bestätigt, nur dass "Topshop immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten weltweit" sei.

Zur Arcadia Group gehören weitere Modemarken, darunter Miss Selfridge, Dorothy Perkins und Burton Menswear. Die Gruppe betreibt derzeit mehr als 500 Filialen seiner verschiedenen Markennamen in 35 Ländern in Europa, Asien und Nordamerika.

 

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