True Religion stärkt stationären Handel mit Neueröffnungen und ehemaliger Skechers-Managerin

True Religion plant die Eröffnung von vier neuen US-Stores im Jahr 2026 und ernennt Kristen Jones zur Vice President of Retail.
Einzelhandel
True Religion Store Bild: True Religion
Von Danielle Wightman-Stone

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Die US-amerikanische Marke True Religion hat Pläne zur Eröffnung von vier neuen Stores in den USA in diesem Jahr bekannt gegeben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Filialen auf 61. Das kurzfristige Ziel ist es, 150 Stores in der Region zu erreichen.

Die vier Neueröffnungen 2026 werden in Indianapolis, Indiana; Brandon, Florida; Sacramento, Kalifornien; und Cherry Hill, New Jersey, stattfinden. Sie folgen auf die erfolgreichen Eröffnungen in Orlando und Boston.

Die Expansion im Einzelhandel geht mit der Ernennung von Kristen Jones zur Vice President of Retail einher. Jones verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung im Einzelhandel und wechselt von Skechers zu True Religion. Dort leitete sie als Director of Sales and Operations über 300 Stores. Zuvor hatte sie Führungspositionen bei Einzelhändlern wie Target, Ross Stores und Levi's inne. Ihr Fokus lag dabei auf Personal, Kundenbindung und der Steigerung der operativen Leistung.

In ihrer neuen Rolle bei True Religion wird Jones die Wachstumsstrategie und die Optimierung des Filialnetzes des Unternehmens verantworten. Ihre Aufgabe ist es, die Expansionsstrategie im Einzelhandel voranzutreiben und die bestehenden Stores zu verbessern.

„Unsere Stores sind hochprofitabel. Sie erzielen eine filialbezogene EBITDA-Marge von durchschnittlich 45 Prozent und stärken gleichzeitig unsere E-Commerce- und Großhandelskanäle. Dieser Erfolg gibt uns die Zuversicht, unsere Expansion im Einzelhandel zu beschleunigen, während wir auf unser Ziel hinarbeiten, eine Lifestyle-Marke mit einem Wert von einer Milliarde US-Dollar zu werden“, so Michael Buckley, Chief Executive Officer (CEO) von True Religion. „Mit Kristen im Team haben wir eine ausgewiesene Einzelhandelsexpertin gewonnen, die maßgeblich zur Skalierung unserer stationären Präsenz beitragen wird.“

True Religion: Stationärer Einzelhandel soll Marke zu einer Milliarde US-Dollar verhelfen

True Religion Kampagne mit Zara Larsson Bild: True Religion

True Religion hat den stationären Einzelhandel in den Mittelpunkt seiner laufenden Transformation gestellt. Dies geschah, nachdem die amerikanische Private-Equity-Investmentfirma Acon Investments im Januar 2025 eine Mehrheitsbeteiligung erworben hatte. Die Übernahme umfasste auch eine strategische Partnerschaft mit SB360 Capital, einem etablierten Investor im Bekleidungs- und Einzelhandelssektor.

Die Partnerschaft zielte darauf ab, die digitalen und einzelhandelsspezifischen Fähigkeiten von True Religion zu verbessern. Zudem sollte das internationale Wachstum durch eine größere geografische Reichweite beschleunigt und die Diversifizierung des Produktangebots fortgesetzt werden. Ein Hauptaugenmerk lag auf der beschleunigten Eröffnung von stationären Einzelhandelsgeschäften im wichtigsten Markt, den USA.

True Religion fügt hinzu, dass seine Stores die perfekte Plattform sind, um den Kund:innen ein persönliches Erlebnis zu bieten. Sie präsentieren die „zeitlose Handwerkskunst mit modernen Einflüssen“ der Marke. Außerdem heben sie die verschiedenen Bekleidungskategorien hervor, darunter Denim, Sportbekleidung, T-Shirts, Shorts und Accessoires.

Der Fokus auf den Einzelhandel folgt auf die Ernennung des ehemaligen Foot Locker und Urban Outfitters Managers Andrew Rauch. Er wurde im Mai zum Senior Vice President of Global Digital and E-Commerce ernannt, um das Geschäft zu skalieren. Zudem soll er die E-Commerce-Präsenz von True Religion ausbauen, die nach Ansicht der Marke 40 bis 50 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen sollte.

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