Umwelt: Online-Handel will nachhaltiger werden

Onlineshopping ist bequem, günstig und gerade auch in Deutschland derzeit besonders angesagt. Allerdings galt die Branche bislang nicht gerade als besonders umweltfreundlich, da für Lagerung und individuelle Auslieferung ein hoher Energieverbrauch und Schadstoffausstoß notwendig ist.

Nun will die Branche dem allgemeinen Trend zur Nachhaltigkeit stärker Rechnung tragen und künftig verantwortungsvoller agieren, wie eine aktuelle e-KIX Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) und des ECC Köln zeigt. Demnach gibt knapp die Hälfte der Online-Händler an, Nachhaltigkeit als wichtig zu empfinden. Vor allem bei der ökologischen Gestaltung des Versandprozesses wird laut HDE auf Nachhaltigkeitsaspekte Wert gelegt, dicht gefolgt von der sozialen Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitern und der Angebotsauswahl von nachhaltigen Produkten.

Allerdings sehen nur wenige Händler sehen ihr Engagement von den Kunden auch entsprechend gewürdigt. So ist laut Umfrage bei mehr Nachhaltigkeit bislang nur ein leichter Anstieg bei der Kundenbewertung zu verzeichnen. „Nachhaltigkeit ist immer mehr Kunden wichtig – auch im Online-Handel. Investitionen in diesen Bereich zahlen sich oft eher über längere Zeiträume aus“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp.

Foto: Marc Tollas / pixelio.de

 

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