Deutsche Verbraucher bezahlen Online-Einkäufe nach wie vor am liebsten erst nach Erhalt der Ware. Der Kauf auf Rechnung bleibe die umsatzstärkste Zahlungsart im Online-Handel, berichtete das Kölner Handelsforschungsinstitut EHI am Mittwoch in einer aktuellen Studie. An zweiter und dritter Stelle im Bezahlranking rangieren das Lastschrift-Verfahren und der US-Zahldienst Paypal.

Der Kauf auf Rechnung blieb zwar auch 2017 mit einem Marktanteil von 28 Prozent die beliebteste Variante, büßte aber etwas an Bedeutung ein. Ein Jahr zuvor waren noch mehr als 30 Prozent der Einkäufe im Internet auf Rechnung erfolgt. Auf Platz zwei stand die Zahlung per Lastschrift, auf die weiter gut 20 Prozent der Umsätze entfielen. Häufiger genutzt als im Vorjahr wurde 2017 der Zahldienst Paypal. Er steigerte seinen Marktanteil von knapp 18 auf knapp 20 Prozent.

Zur Kreditkarte griffen Online-Shopper 2017 etwas seltener als im Vorjahr. Mastercard, Visa und Co. kamen nur noch auf einen Marktanteil von rund 11 Prozent und belegten damit den vierten Platz im Online-Bezahl-Ranking. Auf alle anderen Zahlungsarten wie Vorkasse, Sofortüberweisung oder Nachnahme entfielen weniger als fünf Prozent der Umsätze. (dpa)

 

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