Die VF Corporation, zu der Marken wie Vans, Jansport, Kipling, Timberland und The North Face gehören, gab in einem Update zum Einfluss des Coronavirus auf die Geschäfte in China bekannt, dass 60 Prozent von ihnen vorübergehend geschlossen blieben. Das Unternehmen gibt sich jedoch zuversichtlich, was das langfristige Wachstum in China und den asiatisch-pazifischen Raum angeht.

„Zu diesem Zeitpunkt sind etwa 60 Prozent der eigenen und Partnergeschäfte von VF in China aufgrund der Bemühungen um die Eindämmung des Coronavirus vorübergehend geschlossen. Die derzeit geöffneten Geschäfte haben einen erheblichen Rückgang des Kundenverkehrs verzeichnet“, heißt es in der Mitteilung vom Freitag.

„Während das Coronavirus unsere finanziellen Ergebnisse in der asiatisch-pazifischen Region in naher Zukunft beeinflussen wird, sind die Wachstumschancen von VF in China und im gesamten asiatisch-pazifischen Raum beträchtlich und die Grundlagen unseres Geschäfts stark. VF ist gut positioniert, um die Auswirkungen der Coronavirus-Situation zu meistern, da unser Geschäfts- und Betriebsmodell in anderen Schlüsselregionen sehr diversifiziert ist“, kommentiert VF-CEO Steve Rendle.

Im Geschäftsjahr 2019 entfielen jeweils 12 Prozent und 6 Prozent der gesamten VF-Einnahmen auf die asiatisch-pazifische Region und das chinesische Festland. Auch wenn das Unternehmen derzeit noch nicht die Auswirkungen auf seine Lieferkette abschätzen kann, betonte es, dass etwa 16 Prozent aller verkauften VF-Produkte direkt vom chinesischen Festland bezogen werden, wovon 7 Prozent für den US-Markt bestimmt sind.

Am 23. Januar, als der Konzern seinen aktualisierten Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 vorgelegt hatte, hatte er die Situation um das Coronavirus in China noch nicht einbezogen. Er versprach, während der Telefonkonferenz für das vierte Quartal 2020 im Mai ein Update zu den operativen und finanziellen Auswirkungen des Coronavirus zu geben.

 

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