In den meisten Bundesländern können Geschäfte und Kaufhäuser wieder ohne Größenbeschränkung öffnen. Am Montag fielen entsprechende Beschränkungen auch in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit Ausnahme des Kreises Coesfeld. Damit haben 13 von 16 Bundesländern die Obergrenze von 800 Quadratmetern abgeschafft, die für viele Geschäfte galt. Es gelten aber weiter Auflagen: So darf etwa je nach Bundesland nur ein Kunde je zehn oder zwanzig Quadratmeter Verkaufsfläche in die Läden.

Bundesweit durften in der Corona-Krise seit dem 20. April abgesehen von Ausnahmen zunächst Geschäfte wieder öffnen, deren Verkaufsfläche 800 Quadratmeter nicht überschreitet. Seit Anfang Mai haben Bundesländer diese Regelung nach und nach aufgehoben, zuletzt am Wochenende Berlin, Brandenburg, Hessen und Schleswig-Holstein.

Die Kunden kamen in der vergangenen Woche nur zögerlich zurück, wie eine Umfrage des Handelsverbands Deutschland unter Ladeninhabern ergab. Gut die Hälfte von ihnen rechnete für die vergangene Woche nur mit höchstens 50 Prozent des Vorjahresumsatzes. "Insbesondere im Bekleidungseinzelhandel verläuft die Entwicklung in den wieder eröffneten Geschäften sehr schwach", hieß es von dem Verband.

In drei Bundesländern gilt die 800-Quadratmeter-Grenze noch: Bremen streicht sie zu Mittwoch und Sachsen zum kommenden Montag. In Hamburg ist es noch offen. (dpa)

 

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