Shampoo, Schminke und dazu ein Shirt: Mit seiner jungen Sparte Kosmetik kurbelt der Modehändler Zalando den Kleidungsverkauf an. Zwei Drittel der Beauty-Käufer bestellten auch Mode, sagte Finanzchef David Schröder am Donnerstag. «Wir sind glücklich mit der Entwicklung», zog Schröder eineinhalb Jahre nach dem Start des Segments Bilanz. «Da ist noch viel Wachstum in Sicht.» Zahlen für das Geschäftsfeld nannte er nicht.

Mehr neue Kunden und eine deutlich höhere Anzahl von Bestellungen haben dem Online-Händler von Juli bis September zu kräftigem Wachstum verholfen. Der Umsatz stieg um 26,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Im laufenden Geschäft gab es vor Zinsen und Steuern einen kleinen Gewinn (Ebit) von 6,3 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 38,9 Millionen zu Buche stand. Unter dem Strich verringerte sich der Verlust von 41,7 Millionen auf 13,6 Millionen Euro.

Das Berliner Unternehmen hatte am Mittwoch angekündigt, weniger klimaschädlich arbeiten zu wollen. So soll etwa der Kohlendioxidausstoß von Pakettransporten kompensiert werden. Dies werde das Geschäftsergebnis in diesem und im nächsten Jahr nicht belasten, sagte Schröder. Vielmehr führe die Nachhaltigkeitsstrategie zu deutlichen Wachstumschancen, denn Kunden nähmen das Thema immer ernster. (dpa)

 

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