​Für den Kalender: Die Must-See Modeaustellungen 2019

Nicht jeder kann bei einer Modenschau in der ersten Reihe sitzen, aber glücklicherweise bringen Modeausstellungen die wunderbare Welt der Kleidung näher. FashionUnited hat einige für 2019 ausgewählt, die Sie nicht verpassen sollten.

Contemporary Muslim Fashions

Nach dem Fine Arts Museum of San Francisco zeigt das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt die Momentaufnahme gegenwärtiger muslimischer Kleidungsstile aus aller Welt. Rund 80 Kleidungs-Ensembles, die von Haute Couture bis Sportbekleidung reichen, spiegeln die Raffinesse mit der weltweite Trends mit lokaler Mode verwoben werden und die Vielfalt der Positionen in der muslimischen Welt.

Die Ausstellung ist vom 5. April bis zum 15. September im Museum Angewandte Kunst Frankfurt zu sehen.

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Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Fine Arts Museum of San Francisco

Verhüllt, enthüllt! Das Kopftuch

Das Kopftuch schürt viele Diskussionen in der heutigen Zeit. Doch das Gebot sich das Haupt als Frau zu verhüllen, ist schon seit hunderten Jahren Teil der Kultur Europas. Das Weltmuseum Wien präsentiert 17 eigenständige Positionen zum Thema Kopftuch, und will den Blick auf das umstrittene Stück Stoff um unerwartete Aspekte erweitern.

Die Ausstellung findet bis zum 26. Februar im Weltmuseum Wien statt.

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Wiener Chic 2018 © Susanne Bisovsky, Foto: Bernd Preiml

Zwischen Schein und Sein – Modegrafik in der DDR 1960 – 1989

Der Modegrafik in der DDR wird erstmals eine Ausstellung gewidmet. Sorgfältig ausgewählte Skizzen und Originalgrafiken aus drei Jahrzehnten geben Einblick in die Modewelt und Produktionsbedingungen in der DDR. Die Entwürfe zeigen: Im Sozialismus herrschte kein Mangel an Ideen und Talent, aber wohl an verwertbaren Stoffen.

Die Ausstellung ist bis zum 31. März in den Rheinbeckhallen in Berlin zu sehen.

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Foto Sibylle Bergermann_Ostkreuz

Femme Fatales - Starke Frauen in der Mode’

Das Gemeentemuseum in Den Haag feiert eine Premiere: Noch nie zuvor wurde eine Modeausstellung gezeigt, die nur die Entwürfe von Designerinnen zeigt. Es erscheint ungewöhnlich, aber das Museum hat während des Entstehungsprozesses sechsmal untersucht, ob es wirklich nicht schon einmal geschehen ist. Die Ausstellung 'Femme Fatales - Starke Frauen in der Mode' führt durch die Geschichte der Frauen in der Mode, angefangen bei den Couturières 1675 in Frankreich, über Coco Chanel, Iris van Herpen, Sarah Burton bis hin zu Claire Wright Keller, die das Brautkleid der Duchess of Sussex Meghan Markle entworfen hat.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. März im Gemeentemuseum im niederländischen Den Haag zu sehen.

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Foto Femmes Fatales: FashionUnited / Caitlyn Terra

Dresses - 250 Jahre Mode in der Schweiz

Die Ausstellung “Dresses” gibt erstmals einen umfassenden Einblick in die Modesammlung des Historischen und Völkerkundemuseum. Historische Gewänder werden neben aktuellen Entwürfen von jungen Modeschaffenden der Schweizerischen Textilfachschule Zürich präsentiert und erlauben einen anregenden Blickwechsel zwischen gestern und heute.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Februar 2019 im Historischen und Völkerkundemuseum im schweizerischen St. Gallen zu sehen.

Cultural Threads

Sich wandelnde Machtverhältnisse, die Vermischung von Kulturen und das Verschwinden der Grenzen zwischen Mensch und Land. Das sind nur einige der Themen der Ausstellung 'Cultural Threads' im Textilmuseum in Tilburg. Vier zeitgenössische Künstler zeigen ihre Arbeiten, in denen sie Textilien als Instrument zur Darstellung von Ideen zu politischen und sozialen Themen nutzen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Mai im TextielMuseum im niederländischen Tilburg zu sehen.

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Foto: Mary Sibande, Caught in the Rapture (2009) © mit freundlicher Genehmigung von Gallery MOMO, via Textielmuseum

Christian Dior: Designer of dreams

Die äußerst erfolgreiche Ausstellung über den französischen Designer Christian Dior, die im Jahre 2017 zum ersten Mal stattfand, zieht weiter in das Victoria & Albert Museum in London. Die Ausstellung wird auch die bisher größte über das Modehaus Dior sein. Es ist auch die größte Modeausstellung seit Alexander McQueen: Savage Beauty 2015. Speziell für die Ausstellung in London wurde eine neue Sektion hinzugefügt, die Diors Faszination für die britische Kultur untersucht.

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Die Ausstellung ist vom 2. Februar bis 14. Juli im Victoria & Albert Museum in London zu sehen.

Foto: Musée des Arts Décoratifs website by Nicholas Alan Cope

Mary Quant

Die britische Designerin Mary Quant könnte man wohl als Erfinderin des kurzen Rocks bezeichnen. In den sechziger Jahren sorgte sie mit ihren Mini-Röcken und Hot Pants für eine echte Revolution. Am 6. April eröffnet das Victoria & Albert Museum eine Ausstellung mit mehr als 200 Kleidungsstücken und Accessoires, auch mit noch nicht ausgestellten Werken aus dem persönlichen Archiv von Quant.

Die Ausstellung ist vom 6. April bis 16. Februar 2020 im Victoria & Albert Museum in London zu sehen.

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Foto: Satin-Minikleid und Shorts von Mary Quant, fotografiert von Duffy, 1966, Duffy Archive. Eigentum der V&A.

Camp: Notes on Fashion

Eines der Mode-Ereignisse des Jahres und stets von einem Medienrummel begleitet, stellt die Ausstellung des Metropolitan Museum of Art auch immer das Thema der Met Gala. Das diesjährige Thema ist 'Camp' - ein humorvoller, übertriebener und sogar ein wenig kitschiger Stil. Wir dürfen gespannt auf die Outfits Stars zur Met Gala sein.

Die Ausstellung ist vom 9. Mai bis 8. September im Metropolitan Museum of Art in New York, USA, zu sehen.

Dieser Beitrag enstand mithilfe von Caitlyn Terra.

Bild: Femme Fatales, Dior Frühjahr/Sommer 2017 Ready-to-Wear | Fotograf: Petrovsky & Ramone

 

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