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EK Fashion Ordertage präsentieren neue Impulse für den stationären Handel

EINGESENDETE MELDUNG
Von Sponsor

21. Juni 2021

Messen

Corona hat den Fashion-Einzelhandel schwer getroffen. Neue Impulse sind gefragt. Die EK/servicegroup, eine der großen und führenden Mehrbranchen-Verbundgruppen in Europa, hat für ihre rund 1.200 Fashion-Händler eine Vielzahl an Maßnahmen auf den Weg gebracht. Zu erleben sind diese auf den EK Fashion Ordertagen, die Ende Juli in Bielefeld, Mannheim und Salzburg sowie im Rahmen eines rein digitalen Order-Events stattfinden. Im Gespräch mit FashionUnited erläutert Thomas Schwab, Head of Sales & Marketing D-A-CH im Geschäftsfeld EK Fashion, wie Mitgliedsunternehmen der EK und weitere interessierte Einzelhändler von den Leistungen der EK profitieren können.

Herr Schwab, warum soll ich als Fashion-Händler die EK Fashion Ordertage besuchen? Welchen Mehrwert bieten sie mir?

Zunächst einmal geben wir dem Handel mit unseren Ordertagen endlich wieder die Möglichkeit, sich persönlich zu treffen und auszutauschen. Da gibt es bei den Händlern eine ganz große Sehnsucht.

Bei der Veranstaltung selbst handelt es sich, wie der Name schon verrät, erst einmal um eine Orderveranstaltung für unsere Mitglieder. Wir präsentieren unsere neuen Eigenmarken-Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2022, konkret für die Bereiche DOB, HAKA und KIKO. Außerdem zeigen wir die neuesten Trends im Wäsche- und Strumpfbereich und informieren über die neuen ZR-Lieferanten bei EK Fashion.

Zum Thema Mehrwert möchte ich sagen, dass es bei unseren Ordertagen nicht nur um das Thema Ware geht. Unser Ansatz ist es, unsere Handelspartner ganzheitlich weiterzuentwickeln. Gerade jetzt, nach dem Lockdown, setzen wir alles dran, die Geschäfte unserer Händler wieder in Schwung zu bringen. Unter anderem informieren wir über Schulungsangebote und die wichtigen Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Dennoch steht bei unseren Ordertagen ganz klar das Thema Ware im Fokus und damit auch das Thema Ertrag, was mich wieder zu unseren Eigenmarken führt.

Wie können die EK Eigenmarken dem Handel in der aktuellen Situation weiterhelfen?

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich unsere Eigenmarken vor allem durch ein ganz starkes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. In der aktuellen Situation ist es für unsere Händler enorm wichtig, dass sie wieder Geld verdienen. Mit unseren Eigenmarken können Sie das. Unabhängig von der ganzen Corona-Situation wird die Differenzierung vom Wettbewerb in Zukunft noch wichtiger als bisher. Auch da leisten wir mit unseren Eigenmarken einen wichtigen Beitrag.

Können Sie uns die Eigenmarken der EK näher vorstellen?

In der DOB sind wir mit drei Eigenmarken am Start. Unsere St. Barth Kollektion verbindet Modernität mit Tragbarkeit und richtet sich an Frauen, die den Casual-Look lieben und trotzdem weiblich wirken möchten. Einen femininen Look bietet auch unsere Eigenmarke In Shape, bei der wir unseren Fokus auf aktuelle Trends legen. Bei No One Else entscheiden Sie sich für ein hochwertiges Gesamtkonzept. Diese Eigenmarke steht für exklusive Prints, interessante Details und hochwertige Qualitäten. Besonders wichtig ist uns hier, dass die Kollektion ausschließlich in Europa produziert wird.

Bei den Herren haben wir unsere Eigenmarke Marco Manzini, abgekürzt M.M.Z., der weiteren Casualisierung des Marktes angepasst und präsentieren hier eine deutlich lässigere Kollektion als bisher. Noch relativ neu im Bereich HAKA ist unsere Linie Supply & Co., die Freizeitkleidung mit vielen sportiven und funktionellen Details bereithält. Unser niederländisches Tochterunternehmen hat die Kollektion erstmals zur letzten Ordersaison präsentiert und war dabei so erfolgreich, dass wir dieses exklusive Label für die Frühjahr-/Sommer-Saison 2022 auch für unsere deutschen Handelspartner anbieten können.

In der Kinderkonfektion sind wir mit unserer Marke Babyface überaus erfolgreich, sodass diese mittlerweile stark im Fachhandel etabliert ist. Babyface zeichnet sich durch einzigartige Kollektionen, die einen unverkennbaren Charakter haben, exzellente Qualitäten und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei Babyface eine ganz große Rolle und ist sicherlich einer der wichtigsten Gründe dafür, dass sich die Marke so positiv entwickelt. Babyface ist mittlerweile nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern erhältlich, in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Österreich, der Schweiz, Griechenland, Italien, Spanien und sogar in den USA.

Stichwort Nachhaltigkeit: Wie gehen Sie bei EK mit diesem Thema um und was unternehmen Sie konkret für Ihre Handelspartner, damit auch diese vom Megatrend Nachhaltigkeit profitieren können?

Das Thema Nachhaltigkeit steht bei der EK/servicegroup ganz oben auf der Agenda, und damit natürlich auch bei uns im Geschäftsfeld EK Fashion. Auch darüber informieren wir unsere Gäste bei unseren EK Fashion Ordertagen.
Zunächst muss man natürlich zugeben, dass das Thema Nachhaltigkeit in der Fashion-Branche bei weitem noch nicht die Präsenz hat wie in anderen Branchen, wie etwa im Lebensmitteleinzelhandel. Dort hat man inzwischen das Gefühl, dass ohne Nachhaltigkeit gar nichts mehr geht. Kein Wunder, der Verbraucher fordert nachhaltige Produkte regelrecht ein. Dem kann und darf sich auch unsere Branche nicht verschließen.

Wer ist beim Thema Nachhaltigkeit aus Ihrer Sicht stärker gefordert? Handel oder Industrie?

Aus unserer Sicht geht das nur gemeinsam. Deshalb haben wir Ende letzten Jahres eine „Nachhaltigkeitsplattform“ ins Leben gerufen und die Akteure beider Seiten an einen Tisch gebracht, mit der EK als Mittler dazwischen. Gemeinsam sind wir nun dabei, mit interessierten Händlern und nachhaltigen Brands Ideen zu entwickeln, wie man das Thema Nachhaltigkeit am POS spielen kann, so dass alle Beteiligten davon profitieren: Handel, Industrie und natürlich der Verbraucher. Unser Ziel muss es sein, dem Konsumenten auch im Fashion-Handel ein Angebot und die Orientierung zu präsentieren, die er aus anderen Branchen wie eben dem Lebensmitteleinzelhandel bereits kennt.

Können Sie ein Beispiel nennen, wie sich das Thema Nachhaltigkeit am POS erfolgreich vermarkten lässt?

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir eine Pop-up-Fläche entwickelt, mit der sich nachhaltige Textilien und Lifestyleartikel aufmerksamkeitsstark präsentieren und erfolgreich verkaufen lassen. Bei dem dazugehörigen Ladenbau haben wir auf Plastik und Metall verzichtet. Stattdessen setzen wir auf nachhaltige Kartonagen aus 100 % FSCI-zertifizierten Holzfasern und haben ein einfach zu montierendes Stecksystem aus Wabenpappe und Papprohren konzipiert, das ganz individuelle Shop-Lösungen ermöglicht. Allen Interessierten, ganz gleich ob EK Mitglied oder nicht, kann ich nur empfehlen, unsere EK Fashion Ordertage zu besuchen und sich persönlich zu informieren. Am Thema Nachhaltigkeit kommt auch in unserer Branche niemand mehr vorbei. Gerade in der aktuellen Situation ist es für den Handel wichtiger denn je, am POS neue Impulse zu setzen und die Konsumenten, die wir aufgrund der Pandemie an die reinen Onliner verloren haben, wieder zurück in die Geschäfte zu holen!

Anmeldung zu den EK Fashion Ordertagen: www.ek-messen.de

Über die EK/servicegroup

Die EK/servicegroup ist eine große europäische Mehrbranchen-Verbundgruppe, die rund 3.800 selbständige Einzelhandelsunternehmen aus den Branchen Fashion, Living, Elektro, Spielwaren, Baby, Wohnen, Heimwerken, Sport und Bücher mit attraktiven Einkaufskonditionen, professionellem Offline- und Onlinemarketing, optimalen Einkaufs- und Bestellprozessen sowie praxisorientierten Dienstleistungen unterstützt. Im Bereich Fashion vertrauen ca. 1.200 Einzelhändler auf das umfangreiche Leistungsangebot der EK.

Mehr Informationen: www.ek-servicegroup.de