OutDoor by Ispo fällt 2025 aus
13. Feb. 2025
Die OutDoor by Ispo wird in diesem Jahr nicht stattfinden.
Aufgrund zu geringer Anmeldezahlen wird die Outdoor-Messe für 2025 abgesagt. Trotz intensiver Bemühungen konnte das angestrebte Ziel nicht erreicht werden, so die Veranstalter Messe München und der Branchenverband European Outdoor Group (EOG) am Donnerstag. Daher wurde entschieden, die Messe in diesem Jahr auszusetzen.
„Wenn wir diese Ziele – 20 Prozent mehr Aussteller:innen und Besucher:innen – nicht erreichen können, sehe ich größere Chancen als Risiken, die Messe dieses Jahr nicht stattfinden zu lassen“, so Christian Schneidermeier, der erst seit Anfang Februar seine neue Rolle als Director der European Outdoor Group innehat. „Gleichzeitig wird die strategische Partnerschaft mit der Messe München für die Zukunft ausgebaut.“
Dabei hatten die Veranstalter:innen große Pläne für dieses Jahr. Im September wurde der Retail Advisory Council ins Leben gerufen, um den Austausch innerhalb der Branche zu stärken und insbesondere die Bedürfnisse und Anforderungen internationaler Einzelhändler:innen in die Entwicklung der OutDoor-Messe 2025 einfließen zu lassen. Das erklärte Ziel war es, eine Messe zu schaffen, die den Anforderungen der Branche gerecht wird und sich den dynamischen Veränderungen anpasst.
Dementsprechend groß ist nun die Enttäuschung, so Exhibition Director Lena Haushofer. Man habe viel Energie in die Entwicklung und Kommunikation der Neukonzeption von OutDoor 2025 investiert, doch die Veranstalter:innen bleiben optimistisch. Sie seien überzeugt, dass die weiterhin stattfindende Ispo Munich 2025 eine Plattform bieten wird, um in der aktuellen Lage die drängenden Zukunftsthemen der Outdoor-Community zu diskutieren – sowohl für Ausstellende als auch für Besuchende, erklärte Haushofer.
Für die EOG bedeutet die Absage der OutDoor bereits die zweite angekündigte Veranstaltungspause in diesem Jahr, denn auch der European Outdoor Summit findet nicht statt.
„Wir werden das Jahr 2025 nutzen, um in Ruhe die notwendigen Analysen durchzuführen und erforderliche Maßnahmen abzuleiten, um im Jahr 2026 wieder richtig durchstarten zu können – mit neuen Namen im Vorstand, frischen Ideen und überzeugenden Formaten, die den Branchenteilnehmenden einen echten Mehrwert bieten“, so der seit Dezember amtierende Direktor Christian Schneidermeier.
Ein besonderer Fokus liege künftig auf der inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung der beiden Messeformate Ispo und OutDoor.