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#ICouldHaveBeen: Kering Foundation lanciert Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen

London - Im Zuge der jüngsten Enthüllungen bezüglich sexuell übergriffiger Verhaltensweisen von Männern wie Harvey Weinstein, Louis CK und Jeffrey Tambor wacht die Kreativindustrie weltweit langsam auf. So werden Gewalt und Belästigung gegen Frauen ernster genommen denn je. Nun haben die Kreativdirektoren von führenden Luxusmodehäusern wie Gucci, Stella McCartney, Joseph, Altuzzarra, Christopher Kane und Qeelin, zusammen mit Kering die #ICouldHaveBeen-Kampagne ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen.

#ICouldHaveBeen: Kering Foundation lanciert Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen

„Um der Gewalt gegen Frauen ein Ende zu setzen, müssen wir uns und unsere Denkweisen ändern. Zu diesem Zwecke müssen wir jüngere Generationen, insbesondere Generation Z, miteinbeziehen. Ich denke, sie können eine unglaubliche Wirkung haben, wenn sie Maßnahmen gegen die Ungleichheit der Geschlechter und die Ursachen der geschlechtsspezifischen Gewalt ergreifen,“ sagte Salma Hayek Pinault, Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin und Vorstandsvorsitzende der Kering Foundation. Alessandro Michele, Stella McCartney, Christopher Kane, Joseph Altuzarra, Dennis Chan und Salma Hayek Pinault sind die Gesichter hinter der Kering White Ribbon for Women-Kampagne.

#ICouldHaveBeen: Kering Foundation lanciert Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen

„Als Mädchen geboren zu werden, sollte nicht mit einem höheren Risiko für Gewalt gleichbedeutend sein“

Unter dem Hashtag #ICouldHaveBeen und auf der eigens dafür erstellten Website soll für die Kampagne sensibilisiert und geworben werden. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene sollen angesprochen werden, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Auf der Plattform fordert die Kering-Stiftung alle diejenigen, die nicht als Frau geboren wurden, dazu auf, sich ein Leben als Frau vorzustellen, indem sie einen weiblichen Vornamen auswählen. Anschließend entdecken die Benutzer, welche Arten von Gewalt Mädchen häufig erfahren. Sie sind anschließend dazu eingeladen, die Erfahrung auf ihren Social-Media-Kanälen zu teilen.

#ICouldHaveBeen: Kering Foundation lanciert Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen

„Obwohl man nicht verstehen kann, was Opfer von Gewalt erleben, wenn man selbst nie Gewalt erlebt hat, soll #ICouldHaveBeen auf das höhere Risiko von Gewalterfahrungen bei Mädchen und Frauen aufmerksam machen“, so ein Statement der Kering-Stiftung. So können Frauen Solidarität mit den Opfern von Gewalt zeigen, indem sie „HER“ als ihren Vornamen angeben und ihre Familie und Freunde zur Teilnahme an der Kampagne ermutigen.

#ICouldHaveBeen: Kering Foundation lanciert Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen

„Als Mädchen geboren zu werden, sollte nicht mit einem höheren Risiko Gewalt zu erfahren gleichbedeutend sein“, sagte François-Henri Pinault, Vorsitzender & CEO von Kering, und Vorsitzender der Kering Stiftung. „Doch leider ist das in unserer heutigen Welt so. Wir alle hätten als ein Mädchen geboren werden können, daher müssen wir alle diesen Kampf gemeinsam kämpfen. Ein Kampf, den ich stolz Seite an Seite mit der Kering-Stiftung, unseren Modehäusern und ihren Designern annehme, und mit unserer sechsten jährliche White Ribbon For Women-Kampagne kämpfe. Neben der Zusammenarbeit mit den künstlerischen Leitern wird die Kering-Stiftung auch mit jungen Influencern zusammenarbeiten, darunter Panayotis Pascot in Frankreich, Leonardo Decarli in Italien und Z. Tao in China, die an der Kampagne teilnehmen.

#ICouldHaveBeen: Kering Foundation lanciert Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen

Die Kering-Stiftung, die 2009 von François-Henri Pinault ins Leben gerufen wurde, widmet sich dem Kampf gegen Gewalt gegen Frauen. Sie zielt darauf ab, das Schweigen um diese Epidemie mit ihrer jährlichen Kampagne White Ribbon for Women zu berchen und die Problematik zurück ins allgemein Bewusstsein zu holen.

#ICouldHaveBeen: Kering Foundation lanciert Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen

Fotos: ICouldHaveBeen.org

Textilmarkt im Umbruch: „Es geht um die Zukunft der Branche"

Der globale Modemarkt ist keiner mehr. Entwurf, Herstellung und Vertrieb von Textilien unterliegen ständig neuen Herausforderungen, und diversifizieren sich fast täglich. Vom klassischen Direktschneider modischer Einzelstücke über fernöstliche Massenproduktion bis zu Smart Textiles oder Kleidungsstücken aus dem 3D-Drucker beschreitet die Branche derzeit hunderte Wege, um auch in Zukunft noch relevant und profitabel sein zu können. Die Konzepte, wie die Zukunft des Modegeschäfts aussehen wird, sind jedoch so vielschichtig wie noch nie.

Fakt ist: Die Modebranche ist aktuell im Umbruch, vielleicht im größten ihrer Geschichte seit der Industrialisierung. Dies weiß auch das Deutsche Modeinstitut, das vor allem in der rasant voranschreitenden Digitalisierung eine der größten Herausforderungen für das Gewerbe sieht. Schließlich habe diese nicht nur die Position der Designer neu definiert, auch der Markt zeige eine durchweg komplexere – und benutzeraffinere – Auseinandersetzung mit Mode und Bekleidung.

Dabei geht es vor allem um Geschwindigkeit: Schnell entwerfen, schnell produzieren, schnell präsentieren und schnell verkaufen. Das Motto „Zeit ist Geld“ scheint noch nie eine so große ökonomische Bedeutung gehabt zu haben wie für die Modebranche in ihrer derzeitigen Entwicklungsphase. Nicht wenige Unternehmen dünnen daher aktuell ihre Kollektionen aus und passen Produktionsverfahren an, um noch schneller liefern zu können. Der Onlinehändler Amazon meldete bereits Anfang dieses Jahres ein Patent für eine vollautomatische Modeproduktion an, deren Auswirkungen auf das Textilgeschäft noch gar nicht absehbar sind.

Awareness vor Design?

Die digital unterfütterte Schnelllebigkeit erzeugt jedoch auch einen neuen Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Kunden. Neue Brands wie auch Traditionsmarken gehen daher ungewöhnliche Verbindungen ein – mit innovativen Sportmarken, Influencern und Streetstyle-Brands oder Künstlern, um in diesem digital umkämpften Markt die notwendige „Awareness“ zu erzielen. Und treffen damit den Nerv der Zeit, wie auch das DMI festgestellt hat. Die Experten wissen: „Es braucht immer neue Ideen, die quasi sofort zum Nachstylen per Online-Shopping zu haben sind. Um bei einer Generation, die sich nichts vorschreiben lässt, von Bedeutung zu sein. Die global denkt – und dabei alle Kulturen einbezieht.“

Klar ist: Social Media hat die Mode digitalisiert. Nur was auf dem Smartphone-Screen gut aussieht, was die meisten Likes bekommt oder worüber heiß diskutiert wird, ist von Relevanz, und das in einem immer schneller werdenden Rhythmus. Zwar geht es hier auch um die kreativen Ideen des Designers, vielmehr aber noch geht es um Follower, also um erfolgreiches um Marketing.

Innovation ist daher in der Modebranche nicht mehr nur in der Kreation gefordert, sondern wird vor allem für die Kommunikation und die Vertrieb immer relevanter. Nach Ansicht des DMI gilt nämlich auch hier: „Nur wer digital gut aufgestellt ist, bleibt im Rennen“. Dabei gehe es bei weitem nicht nur um eine eine technologische Herausforderung, sondern um die Zukunft der Branche, die schon morgen Realität sein werde, heißt es.

Verschläft Deutschlands Modebranche den digitalen Wandel?

Doch gerade Deutschland sei diesbezüglich immer noch „digitales Entwicklungsland“, so das DMI. Insbesondere in der Produktionsebene hake es in Punkto digitaler Transformation. Dies liege nicht nur an der teilweise schlecht ausgebauten Infrastruktur der digitalen Datenautobahnen, sondern oftmals auch den Unternehmen selbst. Hier fehle oft der Mut, gewohnte Wege zu verlassen und sich den international wachsenden Anforderungen entsprechend digital aufzustellen. „In der deutschen Modeindustrie reisen tatsächlich noch die Designer oder Kreativverantwortlichen mit Stoffstückchen um die Welt, um Farben abzugleichen“, so das DMI. Dabei fordere der rasant wachsende globale Online-Konsum die Hersteller in Deutschland zu beschleunigtem Handeln und damit zur Umsetzung und Anwendung bereits vorhandener digitaler Technologien auf. Gerade in der Supply Chain sieht das Institut daher akuten Entwicklungsbedarf – von der globalen Kommunikation von Farbe über digitale Drucktechnologien bis hin zum Datentransfer in der Cloud.

Das DMI sieht sich daher aufgerufen, die Lücke zwischen Unsicherheit und digitalem Fortschritt zu schließen und „die Digitalisierung der Prozesskette der Mode-, Konsumgüter- und Lifestyle- Branchen zu fördern und aktiv zu begleiten“. Etliche Foren, Workshops und Vorträge sollen in den kommenden Monaten dazu beitragen.

Foto: Amazon Robotics / Amazon

Der kurze Weg zur perfekten Jeans

Jeder kennt die Situation und jeder fürchtet sie. Der Jeanskauf steht an und bereits vorher wissen Sie, dass der Tag voll sein wird, von unzähligen Modellen, engen Umkleidekabinen und blank liegenden Nerven.

Denn die richtige Jeans zu finden ist an sich schon ein Thema für sich, ist man dann noch recht große oder hat recht weibliche Kurven, werden meist viele Shopping-Stunden damit zugebracht, die perfekt sitzende Jeans zu finden.

Eine Jeans muss viele Wünsche erfüllen

Jede Frau hat eine andere Figur, daher gibt es viele unterschiedliche Jeansmodelle. Natürlich geben die Jeanshersteller Hilfestellung, so ist der H.I.S.Passform Guide darauf ausgerichtet, seine Kundinnen vorab zu infomieren, welche Jeans zu welcher Figur passt.

Da probieren aber bekanntlich über studieren geht, stehen Sie am Ende dennoch in der Umkleidekabine und fragen sich, weshalb Sie plötzlich eine Hosengröße mehr benötigen, warum die favorisierte Jeans hinten so aufträgt oder weshalb ihre Oberschenkel so kräftig wirken.

Denn sind wir ehrlich, alles was wir von der perfekt sitzenden Jeans wollen, ist, dass sie unsere Vorzüge zur Geltung bringt. Männer sollen sich nach uns umdrehen und Frauen sollen uns neidische Blicke zuwerfen. Sie soll zu Bikerboots und Ballerinas gleichermaßen passen wie zur schicken Bluse oder zum Cardigan im Casual-Style.

Jeanshosen für jede Figur

Ihre Erwartungen sind also hoch. Wichtig ist, ein gutes Auge für die eigene Figur zu haben und Problemzonen nicht zu ignorieren.

Viele Frauen haben eine sehr weibliche Figur. Das heißt eine üppige Oberweite, einen aufregenden Po und kräftige Oberschenkel. Nun gilt es den Blick ein wenig abzulenken von all den Rundungen. Daher ist bei einer solchen Figur eine Boot-Cut-Jeans empfehlenswert, denn sie lässt Hintern und Oberschenkel schmaler wirken.

Wer einen flachen Po hat oder schlank, muskulös und sportlich ist, tut sich mit einer Skinny Jeans einen großen Gefallen. Denn die hautenge Jeans kaschiert nichts, sie zeigt Ihre Vorzüge wo sie nur kann und zaubert eine tolle Silhouette.

Sind Sie eher ausgewogen proportioniert oder besitzen nicht so ausgeprägte Kurven, so ist die Straight Jeans ein Gewinn für Ihren Kleiderschrank. Sie sorgt für klare Linien, ohne viel Schnickschnack und lässt sich zudem toll zu vielen Outfits kombinieren.

Der kurze Weg zur perfekten Jeans

Das Dilemma mit der Beinlänge

Die Konfektionsgrößen für Jeans werden traditionell zweigeteilt. Die Beinlänge ist die eine Komponente, die Taillenweite die andere. Es gibt aber auch Jeans die mit den normalen deutsche Konfektionsgrößen in den Handel kommen. Verzichten Sie lieber von vornherein auf solche Jeans. So sehr Sie ihnen auch gefallen mögen, das Anprobieren können Sie sich meist sparen, denn die Hosen sitzen entweder in der Taille perfekt und haben aber viel zu viel Beinlänge oder sie passen von der Länge her, gehen aber entweder nicht über die Oberschenkel oder Sie bekommen die Knöpfe nicht geschlossen.

Greifen Sie daher auf Jeans zurück, bei denen Sie Taillenweite und Beinlänge kombinieren können. Das lohnt sich auch, wenn Sie gerne die normale Jeans zur Selvedge Jeans umwandeln wollen, falls Sie von bequemen Tretern auf High Heels umsteigen und Ihre Lieblingsjeans trotzdem anbehalten wollen.

Etwas längere Jeans zusammen mit Heels strecken übrigens Ihr Bein, das ist optimal für eher kleine Frauen. Die Skinny Jeans, welche etwas kürzer ist und schon am Knöchel endet oder nur eine 7/8 Länge hat, unterbricht optisch die Beinlänge, so dass große Frauen etwas kleiner wirken.

So mogeln Sie Ihre Problemzonen weg

Wollen herkömmliche Jeans stellenweise nicht richtig sitzen, kneifen oder sind zu weit, dann hilft ein Stretch-Anteil im Jeansstoff. Dieser dehnt sich an den richtigen Stellen aus und passt sich perfekt Ihrem Körper an. Je größer der Elasthan- oder Stretchanteil, desto bequemer ist Ihre neue Hose und macht so einige Bewegungen mit.

Hüftgold oder ein kleines Bäuchlein lassen sich mit einer High-Waist-Jeans wegzaubern und sollte Ihnen die hohe Taille nicht stehen, können Sie sie ohne Weiteres unter Ihrem Oberteil verstecken.

Wollen Sie den perfekten Knack-Po in Ihrer Jeans haben, so sollten Sie auf den Sitz der Gesäßtaschen achten. Sitzen sie weit oben und eher innen, so schmeichelt das Ihrer Rückseite und lässt sie wohlproportioniert aussehen.

Quelle Bild: pexels.com@snapwire
pexels.com @StockSnap

Überblick: Presseveranstaltung London Frühjahr/Sommer 2018

Das Trendstop-Team gibt FashionUnited-Lesern einen Insiderratgeber zu den Schlüsselthemen der Damenmode, die sich auf den exklusiven Londoner Presseveranstaltungen abzeichneten. Sie wurden von den einflussreichsten Designern, führenden Marken und den Top-PR-Firmen der Branche an verschiedenen Orten in der ganzen Stadt veranstaltet und boten sowohl den großen Labels als auch Neuentdeckungen der Avantgarde und richtungsweisenden Marken eine saisonale Gelegenheit, sich zu präsentieren. Trendstops Damenmode-Experten enthüllen die Must-Have-Stücke der Saison, die essentiell für jede Frühjahr/Sommer 2018-Kollektion sein werden. Unsere umfangreiche Messeberichterstattung und Galerien der Pressetage analysieren und bewerten den kommerziellen Wert und Langlebigkeit jedes Trends, um Ihnen die bestmögliche Basis für Ihre Entscheidungsfindung zu bieten.

In dieser Woche präsentiert Trendstop drei Schüsseltrends, die die FS18-Saison beeinflussen werden. Das "Statement Cuff Shirt" gibt dem taillierten Arbeitshemd mit einem Schwerpunkt auf richtungsweisenden Details eine weiblichere Richtung, während "Bleached Out Denim" klassische Freizeitmode mit neuen Druck- und Mustereffekten und einer Ästhetik abstrakter Kunst aktualisiert. Sportliche Inspirationen gewinnen mit "Retro Athletics", die Kult-Stile der '90er Jahre einbeziehen, weiterhin an Fahrt.

The Statement Cuff Shirt

Überblick: Presseveranstaltung London Frühjahr/Sommer 2018

Die maskulinen Schnitte der vorangegangenen Saison machen einem weiblicheren Ansatz Platz. Manschetten werden als gestärkte Bundfalten, Rüschen und bestickte Akzente hervorgehoben und betonen verlängerte und übertriebene Proportionen, was das klassische Arbeitshemd für die Abendgarderobe aufwertet.

Bleached Out Denim

Überblick: Presseveranstaltung London Frühjahr/Sommer 2018

Denim ist ein wichtiger Bestandteil jeder Garderobe. Diese Saison konzentriert sich auf Oberflächenbehandlungen und experimentiert mit Schattierungen und führt zu von Jeanswear inspirierten Stoffen, die gebleicht werden. Weiße Kleckse, Wirbel und Batik mit Wasserfarbeffekten hellen dunkle Indigo- und Denimtöne sowohl bei der Bekleidung als auch bei der Schuhmoden auf.

Retro Athletics

Überblick: Presseveranstaltung London Frühjahr/Sommer 2018

Sportswear bleibt ein wichtiger Einfluss auf die Ready-to-wear-Damenmode. Für FS18 schauen Designer in die Archive für Inspiration und lassen Athleisure-Looks der '90er Jahre wieder aufleben. Shelljacken, Turnschuhe und klassische Laufshorts gibt es in lebhaften Retro-Farbkombinationen, die auf abschließende Akzente setzen.

Exklusives Angebot

FashionUnited-Leser können kostenlosen Zugang zu Trendstops Londoner Messeüberblick Herbst/Winter 2017-18 erhalten, der die Schlüsselthemen der Saison, richtungsweisende Produkte und Modeinnovationen vorstellt. Klicken Sie einfach auf den Banner, um Ihren kostenlosen Bericht zu erhalten.

Überblick: Presseveranstaltung London Frühjahr/Sommer 2018

Trendstop.com ist eine der weltweit führenden Trendprognose-Agenturen für Mode und kreative Profis, bekannt für ihre aufschlussreichen Trendanalysen und Prognosen. Zu den Kunden gehören H&M, Primark, Forever21, Zalando, Geox, Evisu, Hugo Boss, L'Oreal und MTV.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Trendstop: Coast, Monographie, Scotch & Soda, Nicholas Kirkwood, M Sew, ELV Denim, Umbro x ASOS, Hogan, Wrangler, alle Frühjahr/Sommer 2018.

Azzedine Alaïa: Das Leben des Ausnahmedesigners

TIMELINE

Der unerwartete und plötzliche Tod des französisch-tunesischen Designers und Modeschöpfers Azzedine Alaïa hat die Branche am vergangenen Wochenende überrascht. Alaïa, der an diesem Samstag an Herzversagen gestorben ist, wird in dem berühmten tunesischen Dorf Sidi Bou Said begraben werden, das ganz in Blau und Weiß gehalten ist. Bei der Zeremonie werden Supermodel Naomi Campbell, Farida Khelfa, der Präsident von Tunesien Beji Caid Essebsi und Verwandte des Modeschöpfers zugegen sein.

Der Aufstieg des Modeschöpfers Azzedine Alaïa

Der Modeschöpfer ist wohl am besten für seine zeitgenössischen Designs bekannt, die die weibliche Form feierten. Der als ‚King of Cling‘ bekannte Modeschöpfer war unabhängig und ließ sich auch von der Industrie wenig vorschreiben. Stets Mode-Rebell, weigerte sich Alaïa, an den internationalen Modewochen teilzunehmen und präsentierte seine Kollektionen, wann er sich bereit dazu fühlte. Alaïa entschied sich auch, keine Wwerbung zu schalten und nicht in Marketing zu investieren, stattdessen ließ er seine Designs für sich sprechen. Über die Jahre hat er so gut wie alle berühmten Frauen gekleidet — von Hollywood bis ins Weiße Haus und Einfluss. Er hinterlässt, nicht nur innerhalb der Branche, eine tiefe Lücke.

Zu Ehren seines Lebens widmet FashionUnited ihm eine Timeline der Meilensteine seiner Karriere. Klicken Sie auf Start Navigating, um die wichtigsten Momente in der Laufbahn Azzedine Alaïas nachzuverfolgen.

Foto: Azzedine Alaia, Alaia.fr

Wieder einmal wird der spanischen Fast Fashion-Kette Zara Diebstahl geistigen Eigentums für ihre Designs vorgeworfen. Dieses Mal hat es den Kunststudenten Boris Schmitz aus Deutschland erwischt, der eine seiner Zeichnungen auf einer Zara-Tasche in einer Prager Filiale der Kette wiederfand und dies im Internet bekannt gab. Danach wurde der Verkauf dieser Tasche auch in Australien, Brasilien, Italien und China gemeldet.

Schmitz beschwerte sich beim Zara-Management in Deutschland und betonte, dass seine Zeichnung ohne seine Erlaubnis verwendet wurde. Daraufhin nahm Zara die Tasche aus dem Angebot. Schmitz hat sich auch an einen Anwalt gewandt, der das Unternehmen auf Schadensersatz von 12.500 Euro verklagt. Zara gab bekannt, dass 'nur' 50 der Taschen für je 80 Euro verkauft wurden und bietet Schmitz 5.000 Euro an.

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Der 24-jährige Künstler erstellt Bleistiftzeichnungen, die Menschen porträtieren. Das besondere daran ist, dass er sie in einem Strich zeichnet und den Stift nicht absetzt. Seine Werke sind auf Tumblr und Instagram zu sehen und können von ihm direkt gekauft werden.

Dies ist nicht das erste Mal, das dem spanischen Unternehmen Diebstahl geistigen Eigentums vorgeworfen und auch nachgewiesen wird - rund 40 unabhängigen Künstlern ging es bereits ähnlich. FashionUnited berichtete im Juli letzten Jahres über die Plagiatsvorwürfe gegen Zara [Artikel auf Englisch], die der Künstler Adam J. Kurtz auf der Website 'ShopArtTheft' zusammengestellt hat.

Zaras Vorgehen ruft Kopfschütteln in der Branche hervor, wird doch Amancio Ortega, Gründer von Zara-Mutter Inditex, regelmäßig als einer der reichsten nicht nur der Branche, sondern der Welt gekürt. Man sollte meinen, dass er mit einem Vermögen von fast 75 Milliarden US-Dollar und einem Jahresumsatz von Zara von 11,3 Milliarden US-Dollar es nicht nötig hat, von jungen, talentierten Künstlern zu stehlen, die dabei sind, sich einen Namen zu machen. Wenn dies tatsächlich das Geheimnis von Zaras Erfolg und den beliebten Designs der Marke ist, dann wäre ein Boykott der Produkte durchaus angemessen.

Burberry: Die Geschichte des britischen Traditionshauses INTERAKTIV

Christopher Bailey verlässt Burberry und überlässt es dem neuen CEO, die Marke neu zu positionieren. Bailey kam 2001 zu Burberry und arbeitete sehr erfolgreich mit der früheren CEO Angela Ahrendts zusammen. Seine Kreationen standen bei Kunden von Hongkong bis London hoch im Kurs.

Der 46-jährige Modemacher hatte die Amtszeit als CCO und Präsident der Marke verlängert, als Angela Ahrendts zu Apple ging. Das Wachstum verlangsamte sich jedoch in den letzten Saisons, weil sich die Nachfrage nach Luxusgütern in Asien verlangsamte. Nun verlässt auch Bailey das britische Traditionshaus - wer seine Nachfolge antritt ist aktuell noch unklar, Business-Gerüchte handeln jedoch Phoebe Philo, die derzeit bei Céline als Chefdesignerin verantwortlich zeichnet, als mögliche Nachfolgerin. FashionUnited hat die Geschichte des britischen Luxusmodehauses für Sie nachgezeichnet, klicken Sie sich in unserer interaktiven Karte durch die Meilensteine der Geschichte von Burberry.

Foto: Burberry

Bei vielen Anlässen ist es notwendig, dass wir gut gekleidet sind. So zum Beispiel bei einem Vorstellungsgespräch, bei einem Date oder auch einfach auf einer Feier im Freundes- oder Bekanntenkreis. In all diesen Fällen wird das Outfit nicht nur positiv auf den Gegenüber zu wirken, sondern kann auch das eigene Selbstvertrauen stärken. Damit das in der Praxis auch tatsächlich klappt möchten wir Ihnen an dieser Stelle ein paar Tipps geben, mit denen Sie sich für jede Situation die passenden Klamotten zusammenstellen können.

Die Wahl der wichtigsten Accessoires

Während Frauen eher dazu neigen Schmuck als Accessoire zu verwenden, ist dieser bei Herren nur selten angebracht. Deutlich beliebtere Accessoires sind bei Männern deshalb Uhren, Gürtel und Krawatten. Sie bieten die Möglichkeit jedes Outfit individuell abzurunden und mit einer persönlichen Note zu versehen. Dabei sind in der Regel eher schlichte Ausführungen ratsam, denn hiermit lässt sich kaum etwas falsch machen. Wer einen dunklen Gürtel mit einer schlichten Uhr und schwarzen Schuhen kombiniert, der macht bereits durch diese Kombination einen guten Eindruck, vorausgesetzt der Rest des Outfits stimmt. Wer lieber eine gewagte Uhr und eine ausgefallene Krawatte tragen möchte, der geht das Risiko ein, dass dies beim Gegenüber keinen guten Eindruck macht. Insbesondere bei einem Bewerbungsgespräch kann dies schnell zu einem Ausschlusskriterium werden.

Die passenden Schuhe runden jedes Outfit ab

Um ein Outfit optimal abzurunden, dürfen natürlich die entsprechenden Schuhe nicht fehlen. Gerade in Kombination mit einem Anzug oder einem Jackett ist es wichtig, dass auch ein entsprechendes Schuhwerk getragen wird, um einen stimmigen Gesamteindruck herzustellen. Wer eine normale Schuhgröße hat, der kann einfach in ein Geschäft gehen, und sich für ein neues Outfit das passende Schuhwerk zulegen. Wer allerdings eine besonders große oder kleine Schuhgröße hat, der kann in solch einer Situation ein Problem bekommen. In vielen Schuhgeschäften sind solche Größen nicht vorrätig und müssten bestellt werden. Deshalb empfehlen wir in diesem Fall den Horsch Online Shop. Hier gibt es viele vielseitige Schuhmodelle in allen Größen, die sich zu jedem Anlass kombinieren lassen. Außerdem hat Horsch in vier deutschen Großstädten Filialen. So ist auch eine persönliche Beratung gar kein Problem.

Allgemeine Tipps rund um das passende Outfit

Wenn ein wichtiger Termin ansteht, dann sollte das Outfit nicht erst an diesem Tag zusammengestellt werden, sondern wenigstens am Tag vorher. So kann gewährleistet werden, dass alle Komponenten sauber sind und immer noch angemessen sitzen. Darüber hinaus bietet sich so die Möglichkeit noch den Rat einer anderen Person einzuholen, um Komplettausfälle zu vermeiden. Denn wie wir schon an dieser Stelle berichtet haben, sind vor allem Panikkäufe oft der Grund für ein schlechtes Outfit.

Kontroversen überschatten die erste große Modenschau von Victoria's Secret in China. Schon vor der Fernsehaufzeichnung der legendären Dessous-Show am Montag in Shanghai gab es unbestätigte Berichte über die Verweigerung von Visa und politische Komplikationen. Zur Enttäuschung vieler Fans musste Model-Superstar Gigi Hadid zuhause bleiben, obwohl sie fest gesetzt war. Auch konnte der US-Superstar Katy Perry nicht kommen.

Hintergrund ist laut Webseite «Page Six» die chinesische Verärgerung über einen Auftritt der Sängerin 2015 in Taiwan, das die kommunistische Führung in Peking nur als abtrünnige Provinz betrachtet. Damals trug Perry in Taipeh ein Kleid mit Sonnenblumen. Es war ein Jahr nach der «Sonnenblumenbewegung», mit der Studenten der demokratisch regierten Insel gehen die Annäherung an die Volksrepublik protestiert hatten.

Topmodel Hadid bestätigte auf Twitter: «Ich bin so geknickt, dass ich nicht in der Lage bin, dieses Jahr nach China zu kommen.» Sie könne nicht abwarten, die Show am 28. November im Fernsehen zu sehen. Die 22-Jährige hatte Verärgerung in China ausgelöst, als sie in einem Video Schlitzaugen imitiert hatte. Hadid hat sich entschuldigt.

Der Produzent der Show, Ed Razek, wollte nicht näher auf die Berichte eingehen. Sie seien «kein genauer Spiegel dessen, was ich vor Ort sehe und erlebe», zitierte ihn «People Magazine». (dpa)

Kann sich Burberry als Super-Luxusmarke positionieren?

Das beigefarbene Karomuster ist vielleicht ein zentraler Look in den Kollektionen der Heritage-Marke Burberry, aber unter dem neuen CEO Marco Gobbetti soll dieser Look zum Ultraluxus werden.

Burberry will sich unter Gobetti in eine Über-Luxusmarke verwandeln. Nach dem Rücktritt von Creative Director Christopher Bailey vor weniger als vierzehn Tagen gab Gobbetti nun bekannt, dass das Unternehmen sich als Luxusmarke etablieren will, um "im lohnendsten und beständigsten Segment des Marktes mitzuspielen".

Dies bedeutet, dass Burberry seine derzeitige Vertriebspolitik unter die Lupe nehmen und Großkunden sowie Multibrand-Filialen kündigen muss, die die Kriterien des Luxuseinzelhandels nicht erfüllen. Sogar seine eigenen Läden werden unter Druck gesetzt. Sie sollen entweder renoviert oder für die Schließung in Betracht gezogen werden.

Das Unternehmen sagte, es werde Händler, die nicht den neuen Vorstellungen entsprächen „rationalisieren“. Diese Maßnahme soll in den USA beginnen und dann Europa, im Mittleren Osten und in Asien fortgesetzt werden, bemerkte WGSN. So sollen das Ladenerlebnis „transformiert", Geschäfte umgestaltet und der "Luxusservice verbessert“ werden.

Einkaufen bei Burberry ist weit entfernt vom Einkaufen bei Hermes h2>

Aber die Verbindung von Super-Luxus und Burberry ist fraglich. Betreten Sie eines seiner Geschäfte und Sie werden nicht den gleichen Luxus erleben, den Sie bei Céline oder Hermès vorfinden - weder in Sachen Dekor noch in Sachen Produktangebot. p> Was das Produkt anbelangt, so passt ein unendliches Angebot an Einstiegsartikeln und erkennbaren Logo-Produkten - insbesondere das Karomuster - nicht zu den eben angesprochenen Luxusikonen, die ohne solche „Masstige-Ware“ auskommen. Die eingeschränkte Verfügbarkeit von Produkten ist es, die diese Art von Superluxus so begehrlich macht. Der zuletzt von Burberry eingeschlagene Weg der „See Now Buy Now“-Kollektionen steht im Widerspruch zu dieser Art von Luxus. p>

Burberry muss seine Mode-Inhalte wiederbeleben

Laut Financial Times hieß es von Burberry, das Unternehmen müsse seine "Mode-Inhalte wiederbeleben und neue Energie in seiner Kommunikation vermitteln.“ Außerdem wolle man, so hieß es, „seine Geschäfte neu überdenken, um sich in das lohnendste, beständige Segment des Marktes zu erschließen.“

Bei Reuters hieß es, Gobbetti wolle nicht die Mäntel und Karomuster, die Teil der DNA des Hauses sind, einstellen, aber er wolle es erreichen, bei Kunden das Verlangen nach dem Neuem und Aufregenden zu wecken.

"Die Kunden von heute suchen nach lässiger Mode, die Spaß macht“, sagte Gobbetti. „Ihre Garderoben sind bereits voll von ikonischen Basics.“

Übergangsphase

Burberry sagte, es müsse, um die Verbraucher zu gewinnen, seine “Markenpositionierung schärfen und die Herangehensweise an Produkt-, Kommunikations- und Kundenerfahrung ändern." Das Unternehmen sagte auch, es werde sein Angebot umgestalten und die Modekollektionen mit Luxus neu beleben. Lederwaren und Accessoires sollen weiter Zugpferde sein, um neue Kunden zu gewinnen. Man wolle auf der „Stärke der Kleidung aufbauen und sie wieder neu mit Begehrlichkeit aufladen.“ Auch soll das Angebot so verändert werden, dass den Kunden ein lückenloses Erscheinungsbild geboten und gleichzeitig das Sortiment vereinfacht wird.

Bildnachweis: Burberry-Website