Auch der Kölner Handels- und Touristikkonzern Rewe will künftig die Standards der Umweltorganisation Greenpeace zur Vermeidung giftiger Stoffe in der Textil- und Schuhproduktion einhalten. Eine entsprechende Selbstverpflichtung wurde von dem Unternehmen bestätigt. Ziel sei es, bis zum Jahr 2020 alle unerwünschten Chemikalien stufenweise aus der Produktion der Textil-und Schuheigenmarken zu entfernen, berichtete das Unternehmen. Damit werde in den Produktionsländern die Freisetzung giftiger Stoffe insbesondere in das Abwasser erheblich reduziert.

Rewe ist nach Angaben von Greenpeace das 23. globale Modeunternehmen, das sich zur Einhaltung der sogenannten Detox-Standards verpflichtet hat. In der vergangenen Woche hatte zuletzt der Discounter Lidl eine entsprechende Verpflichtung mit der Umweltorganisation Greenpeace unterschrieben. Auch der Hamburger Handelsriese Tchibo und Modehersteller wie Zara, H&M oder Puma waren der Aufforderung von Greenpeace bereits nachgekommen. (dpa)

 

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