Karibische Lebensfreude trifft klassische Eleganz - das Avantgarde-Label Botter hat die Berliner Modewoche mit einem politischen Statement eröffnet. Das niederländische Designerduo Rushemy Botter und Lisi Herrebrugh zeigte am Dienstag mit farbigen Models eine Show, die sich mit Fragen von Identität und Herkunft auseinandersetzt.

Strenges Glencheck-Karo und bunte florale Motive, überdimensionale Oberteile und schmale Hosen, jugendlicher Gang-Look und bunte Fischernetze - die Entwürfe sind immer mit von Botters karibischer Heimat inspiriert. Dazu gibt es klobige Arbeiterstiefel und auch mal einen großen aufgeblasenen Delfin als Hut - alles geht.

Insgesamt zeigen bei der Fashion Week bis Freitag rund 3500 Aussteller ihre Kollektionen für die kommende Sommersaison.

Neben den Laufstegschauen im angesagten Ewerk in Berlin-Mitte und der Nachwuchsplattform Berliner Salon gibt es acht Einzelmessen.

Rund 100 000 Fachbesucher werden erwartet. Zum Auftakt hatte bereits am Montagabend der Berliner Designer un TV-Promi Guido Maria Kretschmer («Shopping Queen») seine neue Kollektion vorgestellt. (dpa)

 

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