Berlin: Mercedes-Benz Fashion Week bleibt in Bewegung

Die Mercedes-Benz Fashion Week bereitet sich erneut auf einen Standortwechsel vor. Wie schon vor zwei Jahren, als zeitgleich die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien stattfand und das Show-Zelt am Brandenburger Tor der Fanmeile weichen musste, muss die Veranstaltung auch in diesem Sommer wieder den Fußballfans Platz machen.

Als Ausweich-Location wird nach Angaben der Organisatoren von der IMG erneut das alte Eisstadion im Stadtteil Wedding dienen. Das Erika-Heß-Eisstadion ist zwar bei weitem nicht so zentral gelegen wie der reguläre Standort an der Straße des 17. Juni, befindet sich dafür aber in der Nähe des me Collectors Room, in dem parallel zahlreiche bekannte Designer ihre Kollektionen im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin präsentieren werden.

Bleibt zu hoffen, dass das Wetter während der Veranstaltung vom 28. Juni bis 1. Juli nicht ganz so heiß wird wie vor zwei Jahren. Damals klagten viele Fashion Week Besucher über kaum auszuhaltende Temperaturen rund um die Location.

IMG baut Berlin-Präsenz aus

Die US-Agentur IMG, die sich um die Organisation der Mercedes-Benz Fashion Week kümmert, bringt zudem eines ihrer Tochterunternehmen nach Berlin. Die Firma Made mit Sitz in New York soll in Kürze ihren ersten europäischen Standort in der deutschen Hauptstadt eröffnen und künftig „kreative Visionäre aus den Bereichen Mode, Musik, Kunst und Kultur unterstützen“, so IMG. Zugleich soll das Unternehmen auch nach Los Angeles expandieren.

„Berlin ist eine kreative und lebendige Stadt, geprägt von Mode, Kunst und Musik – drei Grundbausteine, die auch Made in seinen Events vereint“, so Catherine Bennett, SVP and Managing Director bei IMG Fashion Events & Properties. „Da wir uns verstärkt für die Erweiterung des Standortes Berlin einsetzen möchten, freuen wir uns, Made als neue Plattform zu präsentieren, um die kreativen Köpfe Berlins noch mehr zu unterstützen.“

Wie sich das Unternehmen in Berlin positionieren will und welche Förderungen geplant sind, soll in Kürze bekanntgegeben werden.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

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