Der nächste große Fang: Hennes & Mauritz kollaboriert mit Balmain

Der Textilkonzern Hennes & Mauritz (H&M) hat der langen Liste seiner berühmten Kollaborationspartner einen weiteren illustren Namen hinzugefügt: In diesem Jahr wird das französische Modehaus Balmain eine exklusive Kollektion für den schwedischen Filialisten entwickeln. Die soll Anfang November in die Läden kommen.

In den vergangenen Jahren hatten unter anderem Karl Lagerfeld, Stella McCartney und Rei Kawakubo für die Schweden entworfen. Zumeist mit beträchtlichem Erfolg: Die jährlichen Gastkollektionen mit den großen Namen lösten regelmäßig einen Run auf die ausgewählten Filialen aus, in denen sie verkauft wurden.

Erste Ergebnisse der jüngsten Kollaboration gab es bereits am Sonntag zu sehen: Balmain-Designer Olivier Rousteing und die Models Kendall Jenner und Jordan Dunn trugen sie zur Verleihung der Billboard Music Awards in Las Vegas. Die vollständige Kollektion soll ab dem 5. November weltweit in 250 H&M-Filialen sowie im Online-Shop erhältlich sein. Sie werde Kleidung und Accessoires für Frauen und Männer umfassen, teilten die Schweden mit.

„Wir freuen uns, Balmain als Gastdesigner bei H&M zu haben“, sagte Ann-Sofie Johansson, die Kreativberaterin des Konzerns. „Mit seiner Mischung aus Couture-Spirit und Streetwear-Attitude besitzt Balmain einen einzigartigen Stil, der gleichzeitig opulent, direkt, sinnlich und energiegeladen ist.“ Sie erwartet, dass die Kollektion eine „Erfahrung, die jeden einbeziehen wird“ bieten kann und verweist auf die enge Beziehung des Labels zum Showbusiness und zur Musikbranche – die ja gerade durch die kleine Vorabpräsentation in Las Vegas unterstrichen wurde: „Das sorgt für ein zusätzliches Überraschungsmoment“, sagte Johansson.

Für Balmain-Designer Olivier Rousteing ist die Zusammenarbeit „ganz natürlich“

Olivier Rousteing, der im Frühjahr 2011 mit gerade einmal 25 Jahren Creative Director bei Balmain geworden war und das 1945 gegründete Traditionshaus erfolgreich an die aktuelle Pop-Kultur heranführte, freut sich vor allem über die Möglichkeit, durch die Zusammenarbeit mit H&M neue Zielgruppen zu erreichen. „Ich möchte meine Generation ansprechen, das ist mein Hauptziel als Designer“, sagte er. „Die Zusammenarbeit ist für mich ganz natürlich. H&M ist eine Marke, mit der jeder etwas anfangen kann.“ So habe er nun „die einmalige Möglichkeit, jeden in die Welt von Balmain einzuladen“.

Und weil der mittlerweile 29-Jährige eben ein junges Zielpublikum ansprechen möchte, rief er auch gleich „eine Bewegung der Zusammengehörigkeit, beflügelt durch einen Hashtag“ aus. Der lautet #HMBalmaination und soll nun via Social Media dafür sorgen, dass die neueste H&M-Kollaboration sich eben nicht nur in einigen begehrten Designerteilen zu erschwinglichen Preisen erschöpft.

 

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