Die Mainzer Modeschöpferin und vierfache Mutter Anja Gockel hat auch bei der Mode ihrer Kinder Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. «Ich hab' die Sachen immer etwas größer gekauft, so konnten wir sie viel länger verwenden», sagte Gockel anlässlich ihrer Modenschau in Berlin. Deshalb habe sie auch bei Kindermode auf Qualität gesetzt, «das blieb dann lange schön». Sie selbst würde immer nur bei kleinen Geschäften hochwertigere Sachen kaufen - und dafür weniger. So konnten vor allem unter ihren drei Töchtern die Sachen auch weitergegeben werden.

Gockel (50) zeigte am Dienstag auf der Berliner Modewoche ihre neue Kollektion, für die sie sich von dem griechischen Wort theá - die Göttin - inspirieren ließ. «Wenn wir Frauen den Mut haben, uns auf unsere Stärken, unser Charisma zu konzentrieren, dann sind wir alle göttlich», sagte Gockel. Um Vielfalt auch auf dem Laufsteg zu zeigen, ließ Gockel auch Frauen laufen, die keine Profi-Models sind. Darunter waren die Klempnerin Sandra Hunke und die Olympionikin Alexandra Wester.

Die Models trugen feminine Entwürfe und viele Pailletten. Gockel kombinierte Glitzer-Miniröcke zu lässigen Pullovern und einen Tweed-Mantel zum Federrock. Farblich bekam das Publikum in der Lobby vom Hotel «Adlon» viele gedeckte Grün- und Beerentöne zu sehen. (dpa)

 

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