Die Rückeroberung der Hosentasche: Wie Secrid Frauen zum internationalen Frauentag stärkt
Auf den ersten Blick mag die Tasche wie ein unbedeutendes Designdetail erscheinen. Doch sie beeinflusst im Stillen, wie sich Menschen im Alltag bewegen. Zum internationalen Frauentag macht die niederländische Portemonnaie-Marke Secrid auf die anhaltende ‚Pocket Gap‘ aufmerksam. Damit ist das Ungleichgewicht im Design von Taschen in der Herren- und Damenmode gemeint. Es sagt viel über Mobilität, Unabhängigkeit und die Art und Weise aus, wie wir die wichtigsten Dinge des täglichen Lebens bei uns tragen.
Für viele Frauen ist das Anziehen immer noch mit einer praktischen Überlegung verbunden: Was passt wirklich in die Taschen? Wichtige Dinge wie Handy, Schlüssel oder Karten landen oft in der Handtasche oder werden in der Hand getragen. Wenn die Kleidung alltägliche Gegenstände nicht aufnehmen kann, wird die Mobilität eingeschränkt. Was wie ein kleines Designdetail erscheint, wird schnell zu einem täglichen Kompromiss. Secrid hat seine Philosophie auf kompakter ‚Pocketwear‘ aufgebaut und geht der Frage nach: Wie können die Gegenstände, die wir bei uns tragen, die Bewegungsfreiheit unterstützen, anstatt sie einzuschränken?
Ein Ungleichgewicht im Design
Der Unterschied zwischen den Taschen von Männern und Frauen ist gut dokumentiert. Eine Analyse der Datenjournalismus-Plattform The Pudding ergab, dass die Vordertaschen von Damenjeans großer US-Marken im Durchschnitt 48 Prozent kürzer und 6,5 Prozent schmaler sind als die von Männern. In ihrem Test konnte weniger als die Hälfte der Damentaschen gängige Smartphone-Modelle vollständig aufnehmen. Obwohl Taschen ursprünglich nicht für Smartphones konzipiert wurden, zeigt die Studie, wie der moderne Lebensstil die traditionelle Bekleidungskonstruktion zunehmend in Frage stellt.
Der Unterschied hat auch historische Wurzeln. Ab dem 17. Jahrhundert trugen viele Frauen in Europa angebundene Taschen unter ihren Röcken, wie das V&A Museum in London dokumentiert. Dies waren dekorative, abnehmbare Accessoires, in denen persönliche Gegenstände aufbewahrt wurden. Im Gegensatz dazu wurden in die Kleidung von Männern zunehmend eingenähte Taschen direkt in Mäntel, Westen und Hosen integriert. Als die Silhouetten im 19. Jahrhundert schmaler wurden, nahm der funktionale Stauraum in der Damenmode weiter ab und Handtaschen wurden allmählich zur primären Lösung.
Warum die ‚Pocket Gap‘ fortbesteht
Mehrere Faktoren tragen dazu bei, dass kleine oder nicht funktionale Taschen in der Damenmode fortbestehen. Aus produktionstechnischer Sicht erfordern tiefere Taschen zusätzlichen Stoff, Verstärkungen und Schnittanpassungen. In der kostenorientierten Massenproduktion werden diese Details oft als Erstes reduziert oder weggelassen. Auch die wirtschaftliche Dynamik spielt eine Rolle. Wenn Kleidung die wichtigsten Alltagsgegenstände nicht bequem aufnehmen kann, werden Taschen zur Notwendigkeit. Das stützt einen starken Accessoire-Markt. Auch kulturelle Konventionen haben diese Kluft verstärkt.
Christian Dior bemerkte 1954, dass Männer Taschen haben, „um Dinge darin aufzubewahren“, während die Taschen von Frauen oft als dekorativ behandelt wurden. In jüngerer Zeit berichtete The Guardian über wachsende Kampagnen für funktionale Taschen in der Damenmode. The New Yorker untersuchte, wie Taschen auf subtile Weise Autonomie und Bewegungsfreiheit beeinflussen.
‚Pocketwear‘: Alltagsgegenstände neu gedacht
Anstatt darauf zu warten, dass sich die Kleidung ändert, verfolgt Secrid einen anderen Ansatz. Die Marke entwirft intelligente, kompakte Gegenstände, die mühelos in die bereits vorhandenen Taschen passen. Secrid wurde 2009 in den Niederlanden gegründet und hat sich schnell einen Namen für Portemonnaies und Kartenetuis gemacht, die speziell für die Verwendung in Taschen entwickelt wurden. Der charakteristische ‚Cardprotector‘ aus Aluminium ermöglicht es den Nutzer:innen, Karten mit einer einzigen Bewegung herauszuschieben. Gleichzeitig schützt er sie vor Verbiegen oder RFID-Skimming.
Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht das, was Secrid ‚Pocketwear‘ nennt. Die Idee ist einfach: Alltägliche Gebrauchsgegenstände sollten sich nahtlos, sicher und ohne zusätzliches Volumen mitbewegen. ‚Pocketwear‘ verwandelt gewöhnliche Gegenstände in zuverlässige Begleiter. Sie sind immer in Reichweite und diskret verstaut, was die Bewegungsfreiheit und den Rhythmus des täglichen Lebens unterstützt. Viele der Portemonnaies des Labels werden in den Niederlanden in Zusammenarbeit mit lokalen und sozialen Werkstätten hergestellt. So wird langlebiges Design mit verantwortungsvoller Produktion kombiniert.
Um auf die eingangs erwähnte Herausforderung zurückzukommen: Die anhaltende ‚Pocket Gap‘, die die Mobilität von Frauen immer noch einschränkt. Secrid zeigt, wie kleine, gut gestaltete Objekte den Alltag verändern können. Die Philosophie der ‚Pocketwear‘ macht Taschen zu praktischen Begleitern, die die Hände frei lassen. Wichtige Dinge sind sicher, diskret und immer griffbereit.
An diesem internationalen Frauentag lädt Secrid Frauen dazu ein, ihre Taschen zurückzuerobern. Sie sollen selbst erleben, wie kompakte Portemonnaies und taschengerechte Accessoires die tägliche Unabhängigkeit mühelos machen können. Denn die richtigen Gegenstände am richtigen Ort verändern wirklich die Art und Weise, wie man sich durch die Welt bewegt.
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