Fair Wear Foundation und Textilbündnis schließen sich zusammen

Die beiden Organisationen Fair Wear Foundation (FWF) und Bündnis für nachhaltige Textilien (Textilbündnis) haben eine strategische Kooperation beschlossen, um künftig gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen und Löhne in den Produktionsländern der Bekleidungsindustrie einzusetzen.

Schwerpunkte der Kooperation sei die Förderung der Zahlung existenzsichernder Löhne sowie des Zugangs zu Abhilfe- und Beschwerdemechanismen, heißt es. So sollen zur Förderung der Zahlung existenzsichernder Löhne zunächst Trainings zur Anpassung von Einkaufspraktiken für Mitgliedsunternehmen stattfinden. Darüber hinaus sollen in mehreren Produktionsländern gemeinsame Schulungen für Lieferanten zur Verbesserung von Produktionsprozessen und der Preisgestaltung durchgeführt werden. „Das sind wichtige Bausteine dafür, dass höhere Löhne gezahlt werden können“, so die beiden Organisationen.

In Bezug auf Beschwerdemechanismen loten die Kooperationspartner eigenen Angaben zufolge derzeit aus, inwiefern bestehende Systeme durch Bündnismitglieder genutzt werden können und wo gemeinsam an Verbesserungen gearbeitet werden muss. Darüber hinaus sollen die Mitglieder beider Initiativen vom Wissensaustausch und der Abstimmung von Unterstützungsangeboten und Instrumenten profitieren.

„Die Arbeitsbedingungen für Menschen in der Textilindustrie zu verbessern ist ein ambitioniertes Ziel, das wir nicht allein erreichen können. Indem wir uns mit dem Bündnis für nachhaltige Textilien gemeinsam engagieren, können wir mit vereinten Kräften viel wirksamer Veränderungen durchsetzen," so Alexander Kohnstamm, Geschäftsführer von Fair Wear Foundation.

Foto: obs/Bündnis für nachhaltige Textilien/THOMAS ECKE/BERLIN

 

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