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FW26 erfordert Mut und durchdachte Entscheidungen: Fashion Club 70 über Trends, Timing und Lola Casademunt

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Bild: Fashion Club 70
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Mit Herbst/Winter 2026 steht die Modebranche erneut vor einer Saison, in der ein gezielter Einkauf, eine klare Positionierung und kommerzielle Anziehungskraft entscheidend sind. Im Gespräch mit Kim, Sales Representative bei der belgischen Modeagentur Fashion Club 70 und unter anderem verantwortlich für Lola Casademunt, wird die Sicht der Agentur auf HW26 deutlich. Sie sehen sie als eine Saison, in der Komfort, Authentizität und ein ausdrucksstarker Stil zusammenkommen – vorausgesetzt, die Auswahl ist gut kuratiert.

Marktstimmung für HW26: Bewusster Konsum als neue Norm

Die allgemeine Marktstimmung für HW26 ist laut Kim herausfordernd, aber nicht chancenlos. „Wir wissen, dass es für alle eine herausfordernde Saison ist“, stellt sie fest. „In unserer schnelllebigen und anspruchsvollen Gesellschaft werden Aspekte wie Komfort und Authentizität immer wichtiger.“

Da das verfügbare Budget unter Druck steht, treffen Konsument:innen und Einzelhändler:innen bewusstere Entscheidungen. Nicht nur der Preis, sondern vor allem der Wert steht im Mittelpunkt. „Die Menschen legen mehr Wert auf Komfort, Authentizität und durchdachte Entscheidungen“, sagt Kim. „Sie wollen ein echtes Statement setzen und achten auf Nachhaltigkeit.“ Dabei wächst der Bedarf an Kleidung, die mehr als nur eine Saison überdauert. Gefragt sind stattdessen Stücke, die Nostalgie und Modernität verbinden und vielseitig einsetzbar sind.

Bild: Fashion Club 70

HW26-Trends: Vertraut, aber ausdrucksstark

Ästhetisch setzt HW26 klar auf Wiedererkennbarkeit mit Charakter. Einflüsse aus der Vergangenheit feiern ein sichtbares Comeback. „Karos, Paisleymuster und vintage-inspirierte Drucke kehren zurück. Wir greifen gerne auf vertraute Muster aus früheren Zeiten zurück“, erklärt Kim.

Neu ist vor allem die Art und Weise, wie diese Elemente eingesetzt werden. Das Mischen von Materialien und Texturen wird wieder zu einem spielerischen Ausgangspunkt. „Eine einfache Methode, um sofort einen luxuriösen Look zu kreieren“. Auch Farbe spielt eine größere Rolle als in den vergangenen Saisons. Neutrale Basistöne wie Camel, Braun, Ocker und Navy bilden die Grundlage. Lavendel, Smaragdgrün und Bordeaux setzen ausdrucksstarke Akzente.

„Prints sind eindeutig wieder da“, fügt sie hinzu. „Animal-Prints spielen erneut eine wichtige Rolle, ergänzt durch Paisleymuster und Karos.“ Der rote Faden bleiben Komfort, Qualität und Multifunktionalität als kommerzielle Grundlage.

Fashion Club 70: Trends in ein breites Portfolio übersetzen

Innerhalb des Markenportfolios von Fashion Club 70 werden diese Trends breit aufgegriffen. Bei Labels wie Collectors Club und Pinko sieht Kim die gleiche Entwicklung, obwohl es sich um unterschiedliche Marken handelt. „Wir sehen Vintage-Drucke wie Karos wieder, aber auch auffällige Farben wie Ocker und Violett.“

Darüber hinaus investiert Fashion Club 70 weiterhin aktiv in die Erweiterung des Portfolios. „Fashion Club ist ständig auf der Suche nach neuen Marken, um sein Portfolio zu erweitern und den neuesten Trends zu folgen“, sagt Kim. Für HW26 rückt die Agentur zwei Neuzugänge gezielt ins Rampenlicht.

Die italienische Marke Silvian Heach bedient die wachsende Nachfrage nach zugänglicher und inklusiver Mode. „Geschäfte, die teurere Marken führen, sehen Silvian Heach als eine wertvolle Ergänzung“, erklärt Kim. „Die Marke lässt sich leicht mit teureren Stücken kombinieren, was sie sowohl vielseitig als auch kommerziell interessant macht.“

Die ebenfalls italienische Marke Have One verfolgt ein anderes strategisches Modell mit einem klaren ‚Buy now, wear now‘-Konzept. „Die Kollektion, die derzeit in unserem Showroom zu sehen ist, wird bereits im März ausgeliefert. So können Einzelhändler:innen schneller auf Trends und die Bedürfnisse ihrer Kund:innen eingehen.“

Showroom von Fashion Club 70 Bild: Fashion Club 70

Lola Casademunt FW26: Britischer Charme mit einer klaren DNA

Für die spanische Marke Lola Casademunt ist FW26 eine klare Umsetzung der Marken-DNA. „Ausgangspunkt der Kollektion ist der Charme des britischen Stils, inspiriert von der Atmosphäre der Cotswolds, aber mit einer typischen Lola-Note“, erzählt Kim. Die englische Landschaft symbolisiert Funktionalität, Raffinesse und Authentizität, ohne dass die Marke ihre eigene Identität aufgibt. „Obwohl Trends aufgegriffen werden, bleibt Lola immer ihrem eigenen Charakter und einzigartigen Stil treu.“

Die Farbpalette ist reich und ausdrucksstark. Khaki, Violett, Limettengrün, Orange, Bordeaux und Smaragdgrün bilden den Kern. Drucke wie Paisleymuster, Karos und Animal-Prints verleihen der Kollektion Charakter. Materialien wie Tartan, Metallic-Stoffe und Webpelz werden mit technischen Materialien kombiniert. Das Ergebnis ist eine Kollektion, die sowohl stilvoll als auch funktional ist.

Key-Items, Konsument:innen und Ratschläge für den Einzelhandel

Strickwaren bleiben eine absolute Kernkategorie für HW26. Daneben spielen Jacken und Blazer, die ‚das gewisse Etwas‘ haben, eine Schlüsselrolle. Accessoires wie Stiefel, Taschen und Schmuck runden das Gesamtbild ab und steigern die kommerzielle Attraktivität auf der Verkaufsfläche.

Die Endkundin von Lola Casademunt ist laut Kim klar definiert: „Eine elegante, selbstbewusste Frau, die ihre Weiblichkeit betonen und sich bewusst für Farbe und Drucke entscheidet.“ Sie folgt nicht dem Mainstream, sondern wagt es, ihre Authentizität zu zeigen. Dabei setzt sie auf tragbare, funktionale Stücke, die Stil und Komfort vereinen. Angetrieben von den spanischen Wurzeln und einem ausgeprägt menschenorientierten Ansatz positioniert sich Lola Casademunt als langfristige:r Partner:in für den Einzelhandel. Die Marke hat die klare Ambition, ihre Bekanntheit und Marktposition in den Niederlanden und Flandern weiter auszubauen. Dabei baut sie auf dem starken Fundament auf, das sie bereits in Wallonien hat.

Abschließend hat Kim eine klare Botschaft für Einzelhändler:innen für die kommende Saison: „Trauen Sie sich, in Key-Items zu investieren, die herausstechen.“ Eine gute Balance zwischen teureren Marken und zugänglicher Mode ist wichtig. Kombiniert mit einer Mischung aus ‚Buy now, wear now‘ und winterlichen Artikeln können Einzelhändler:innen schneller Umsätze erzielen. „Gerade in einer herausfordernden Saison wie HW26 macht diese Balance den Unterschied.“

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

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