Besonders wenn die Frauen aus der königlichen Familie auftreten, richten sich die Blicke auch auf ihre Kleidung. Natürlich ist auch Meghan bei ihren Terminen mit Prinz Harry immer elegant gekleidet - aber sie hat ihren eigenen Stil.

«Sie bleibt sich treu», sagt Königshausexpertin Leontine Gräfin von Schmettow. Das wurde schon bei Meghans erstem gemeinsamen Auftritt mit Harry, das war bei den Invictus Games im September 2017, deutlich. «Das war mutig in Ripped Jeans, mit oversized Hemd und flachen Schuhen», sagt von Schmettow. Bei einer Abendveranstaltung, zu der die Royals eigentlich elegante Kleider tragen, kam Meghan im Hosenanzug. «Sie vermittelt ganz bewusst das Bild einer arbeitenden Frau», sagt die Expertin. Drei Punkte sind mit der Zeit immer wieder aufgefallen:

Die Farben: Schon farblich hat Meghan bislang alles anders gemacht als beispielsweise die Queen. «Sie hat bisher nicht die royale Regel beherzigt, als Mitglied der königlichen Familie farblich herauszustechen», sagt Leontine von Schmettow. «Das ist fast ein Bruch mit dem royalen Protokoll.» Statt Apfelgrün und Himbeerpink trägt Meghan bislang eher gedeckte Töne wie Beige, Schwarz und Weiß.

Die Arme: Meghan ist bekannt dafür, dass sie - genau wie Harry - gern Sport macht und super trainiert ist. Das sieht man auch an ihren definierten Oberarmen - und diese zeigt die Amerikanerin gern. Sogar beim offiziellen Verlobungs-Interview trug Meghan ein ärmelloses Kleid und zeigte ihre nackten Arme. «Eigentlich ist das in royalen Kreisen nicht üblich», sagt von Schmettow. Das dürfte auch noch spannend werden mit Blick aufs Brautkleid. Sollte sich Meghan für ein ärmelloses Kleid entscheiden, müsste sie zumindest in der Kirche eigentlich ein Jäckchen oder einen Spitzen-Bolero überziehen.

Die Haare: Auch die Frisuren der Schauspielerin sind auffällig lässig. «Sie trägt sie meist einfach offen oder in einem locker hochgesteckten Knoten», sagt Königshausexpertin von Schmettow. Oft fallen Meghan einzelne Strähnchen ins Gesicht - die sie dann immer wieder hinter die Ohren streicht. Sehr festliche und ordentlich geföhnte Frisuren, wie Kate sie mitunter hat, wurden bei Meghan kaum gesehen. «Auch dies macht sie vermutlich ganz bewusst, damit sich die Menschen mit ihr identifizieren können.» (dpa)