Der Modekonzern Gerry Weber will ins Herrenmodegeschäft einsteigen. „ Wir wollen eine Marke kaufen", sagte der neue Sprecher des Gerry-Weber-Vorstands David Frink dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Wenn sich eine finde, die in die Firmenphilosophie passe, dann wolle Gerry Weber "die Kollektion selbst entwickeln und die Produktion selbst steuern". Gerry Weber hatte vor Jahren schon einmal Herrenmode von einem Lizenzpartner fertigen lassen, sie aber im Geschäftsjahr 2008/2009 wieder vom Markt genommen.

Außerdem treibt der neue Vorstand die Auslandsexpansion voran und wagt sich erstmals über den Atlantik. So eröffnen nächstes Jahr die ersten sechs Flagship-Stores in Kanada. „ Kanada ist für uns der Brückenkopf für den amerikanischen Markt", sagte Frink. Für 2016 plane er dann "den Sprung an die Westküste der USA" (dpa)

 

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