Der französische «Gucci»-Eigner Kering hat neue Standards zum Schutz von Tieren in der eigenen Lieferkette eingeführt. Sie hoffe, dass alle Zulieferer und generell die Branche für Luxusmode die Maßstäbe übernehmen, erklärte Marie-Claire Daveu, die bei dem Konzern für Nachhaltigkeit zuständig ist, am Montag in einer Mitteilung. Die Schutzstandards gelten demnach weltweit für alle Tiere, die Teil der Lieferkette sind. Zudem gebe es Standardanforderungen an Schlachthöfe, teilte das Unternehmen mit.

Die Standards sind demnach mit Bauern, Tierschutzorganisationen und Wissenschaftlern erarbeitet worden und in drei Abstufungen unterteilt. Die Mindestanforderung dabei sei die Einhaltung der Tierschutzgesetze der Europäischen Union, hieß es in der Mitteilung. In der höchsten Standardkategorie müssten Produzenten die Tiere unter anderem auf der Weide halten und keinen Einsatz von Antibiotika erlauben. Zu Kering gehören neben «Gucci» auch Luxus-Marken wie «Yves Saint Laurent», die in ihren Kollektionen Leder verarbeiten. (DPA)

 

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