H&M Foundation gibt Finalist:innen des Global Change Award 2026 bekannt
Die gemeinnützige H&M Foundation hat ihre 20 Finalist:innen für den Global Change Award (GCA) 2026 bekannt gegeben.
Die Innovationen der 20 Finalist:innen wurden aus 450 Ideen aus 81 Ländern auf sechs Kontinenten ausgewählt. Sie werden nun vom GCA-Expert:innengremium gemeinsam mit dem Team der H&M Foundation geprüft.
Aus den 20 Finalist:innen werden das Gremium und das Team dann zehn Finalist:innen dem Vorstand der H&M Foundation empfehlen. Diese werden im Juni 2026 der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Die zehn Gewinner:innen nehmen am GCA Changemakers-Programm teil. Sie erhalten ein Preisgeld von 200.000 Euro sowie Mentoring und Zugang zu einem globalen Netzwerk, das ihnen helfen soll, ihre Ideen vom Konzept zur Umsetzung zu bringen.
Der Global Change Award wurde ins Leben gerufen, um Innovationen zu beschleunigen. Diese sollen der Textilindustrie helfen, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 jedes Jahrzehnt zu halbieren und gleichzeitig zu einer sozial integrativen und umweltfreundlichen Zukunft beizutragen. Das Programm konzentriert sich auf Innovator:innen in der Frühphase. Es zielt darauf ab, Ideen zu fördern, die einen systemischen Wandel in der gesamten textilen Wertschöpfungskette bewirken können.
Die ausgewählten Finalist:innen des diesjährigen Wettbewerbs spiegeln das Ausmaß und die Komplexität der klimatischen Herausforderung der Mode wider. Ihre Innovationen umfassen die Bereiche Rohstoffe, Herstellung und Konsum. Zu den ausgewählten Projekten gehören CO2-negative Färbetechnologien, die atmosphärisches CO2 in biobasierte Farbstoffe umwandeln. Auch dehnbare Fasern aus Algen, die Elastan auf fossiler Basis ersetzen sollen, sind dabei. Zudem gibt es KI-gestützte digitale Zwillinge, mit denen Hersteller:innen in Echtzeit Ineffizienzen erkennen und den Energieverbrauch senken können.
Andere Finalist:innen erforschen maschinelle Lernsysteme zur Verbesserung der Qualitätskontrolle in Bekleidungsfabriken. Gleichzeitig bauen gemeinschaftsgeführte Initiativen lokale Reparaturnetzwerke wieder auf, um die Lebensdauer von Kleidungsstücken zu verlängern und Kreislaufpraktiken zu unterstützen. Zusammengenommen zeigen die 20 Finalist:innen, dass die Dekarbonisierung der Mode sowohl technologische Innovation als auch einen kulturellen Wandel erfordert. Emissionen müssen an der Quelle bekämpft werden, während die Art und Weise, wie Kleidung produziert, genutzt und geschätzt wird, neu gestaltet werden muss.
„Die diesjährige Top-20-Liste zeigt, dass Innovationen in der Mode anwendungsbezogener und enger mit der industriellen Realität verbunden werden“, so Beatrice Oldenburg, Projektmanagerin bei der H&M Foundation, in einer Mitteilung. „Wir sehen Lösungen für die Digitalisierung, das Recycling von Mischtextilien, biobasierte Alternativen und die Energiereduzierung. All diese Bereiche erfordern sowohl technisches Fachwissen als auch ein Denken auf Systemebene. Ideen in einem frühen Stadium wie diese benötigen Unterstützung und die richtige Förderung, um vom Konzept in die Praxis umgesetzt zu werden. Genau das soll der Global Change Award bieten.“
Die 20 Finalist:innen des Global Change Award 2026 sind:
Der Global Change Award wurde 2015 von der gemeinnützigen H&M Foundation ins Leben gerufen. Er soll den Wandel der Modeindustrie von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft unterstützen.
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