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Harrods-Einkäufer: Paris Fashion Week für HW26 bot 'Vielfalt und Stärke'

Harrods-Einkäufer Simon Longland spricht über die Paris Fashion Week HW26 und hebt starke Kollektionen von Chanel, Dior und Tom Ford sowie wichtige Trends wie Tailoring hervor.
Mode|Interview
Chanel, Herbst/Winter 2026, Ready-to-wear Credits: ©Launchmetrics/spotlight
Von Danielle Wightman-Stone

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Die Paris Fashion Week Herbst/Winter 2026 „bewies bemerkenswerte Stärke“, so Simon Longland, Director of Buying, Fashion beim britischen Kaufhaus Harrods. Er war beeindruckt von den Kollektionen der Luxusmodehäuser Chanel, Dior, Tom Ford, Givenchy und Hermes. Auch das „souveräne“ Debüt von Antonin Tron bei Balmain überzeugte ihn.

„Nach mehreren Saisons, die von hochkarätigen kreativen Debüts geprägt waren, fühlte sich dies wie ein Moment der Konsolidierung und des Selbstvertrauens an“, so Longland. „Die Designer:innen scheinen sich in ihren Häusern immer wohler zu fühlen. Diese Klarheit spiegelte sich in Kollektionen wider, die sowohl überzeugend als auch sehr begehrenswert waren. Insgesamt war es eine überaus positive Saison in Paris, mit einem starken Fokus auf das Produkt und dessen langlebige Anziehungskraft.“

Givenchy HW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Welche Kollektionen waren in dieser Saison Ihre Favoriten?

Diese Saison in Paris zeigte durchweg bemerkenswerte Stärke. Einige Häuser stachen jedoch besonders durch ihre klare Vision und Umsetzung hervor. Chanel, Tom Ford, Dior, Givenchy und Hermes präsentierten allesamt Kollektionen, die sowohl selbstbewusst als auch durchdacht wirkten. Jedes Haus bot eine eigene Perspektive. Was sie jedoch einte, war der Fokus auf außergewöhnliche Produkte – Stücke mit echter Präsenz und dauerhafter Begehrlichkeit.

Was halten Sie von Antonin Trons Debüt bei Balmain?

Es war ein starkes und selbstbewusstes Debüt für Balmain unter Antonin Tron. Seine Vision für das Haus war von Anfang an klar. Er etablierte neue Codes und interpretierte gleichzeitig die bereits mit Balmain verbundenen Codes sorgfältig neu.

Was herausstach, war die Balance zwischen Stärke und Glamour. Es gab klare, kraftvolle Silhouetten, die Autorität ausstrahlten. Daneben gab es Momente unverkennbarer Balmain-Energie – Stücke, die ein Gefühl von Dramatik und Anziehungskraft vermittelten. Besonders bemerkenswert war der Reichtum der Materialien. Dieser wurde durch einen raffinierten Einsatz von Farben ergänzt, der der Kollektion Tiefe verlieh.

Balmain HW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Wichtig ist, dass in einer Saison, in der viele Kollektionen auf übertriebene Volumen setzten, diese sich erfrischend auf die Zelebrierung der weiblichen Form konzentrierte. Es war ein selbstbewusster, präziser Ansatz, der sich natürlich in das Erbe des Hauses einfügt und gleichzeitig eine überzeugende Richtung für die Zukunft weist.

Balmain HW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Welche wichtigen Trends haben sich in Paris herauskristallisiert?

Mehrere Themen mit echter Langlebigkeit kristallisierten sich heraus. Spitze tauchte immer wieder auf, aber nicht nur in der Abendmode. Sie wurde für den Tag neu interpretiert, oft im Lagenlook oder in Kombination mit Tailoring.

Tailoring war ein weiteres prägendes Element, das in mehreren Kollektionen mit bemerkenswerter Präzision umgesetzt wurde. Besonders außergewöhnliche Jacken stachen als Schlüsselstücke der Saison hervor.

Chanel HW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Es gab auch eine interessante Dynamik zwischen Minimalismus und Maximalismus. Oft existierten beide Stile innerhalb derselben Kollektion nebeneinander und boten den Kund:innen so ein breiteres Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Einige Ideen wirken jedoch richtungsweisend, sind potenziell aber schwieriger kommerziell umzusetzen. Dazu gehört insbesondere die Verwendung von Latex und Gummi, die in mehreren Kollektionen auftauchten, aber ein Nischenangebot bleiben.

Bei welchen Stücken werden Sie stärker ordern?

Wir konzentrieren uns immer auf die stärksten Ausdrucksformen innerhalb jeder Kollektion. Das sind die Stücke, die sich am speziellsten und unvergesslichsten anfühlen und die einem lange nach der Show im Gedächtnis bleiben. Diese variieren von Haus zu Haus erheblich: Es kann die am schärfsten geschnittene Jacke einer Marke sein oder ein verziertes Kleid einer anderen. Wichtig ist, dass dies die Stücke sind, die die Essenz der Kollektion einfangen und bei den Kund:innen eine emotionale Resonanz hervorrufen.

Tom Ford HW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Welche Show hat den Zeitgeist am besten eingefangen?

Zwei Shows haben den Geist der Saison besonders gut eingefangen. Bei Tom Ford war die Atmosphäre intim und fast voyeuristisch, eine Erkundung der Verführung, die sowohl selbstbewusst als auch kontrolliert wirkte. Dior hingegen präsentierte eine wunderschöne, erhebende Show in den Tuilerien rund um ein riesiges Seerosenbecken. In Sonnenlicht getaucht, schuf sie einen Moment des Optimismus, der beim Publikum großen Anklang fand.

Christian Dior HW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Was hat Sie in dieser Saison an Dior besonders gefallen?

Es war ein außergewöhnlicher Moment für Dior. Dies ist Jonathan Andersons fünfte Show für das Haus und seine zweite für die Ready-to-wear der Damen. Für mich ist es seine bisher stärkste Kollektion. Besonders überzeugend war das Gefühl der echten Übereinstimmung zwischen dem Designer und der Maison. Man konnte eine echte Harmonie spüren, wie die Codes von Dior interpretiert und weiterentwickelt wurden.

Die Kollektion schaffte eine feine Balance: romantisch und doch modern, sanft und doch selbstbewusst. Es gab eine Klarheit in den Silhouetten und eine Souveränität in der Zurückhaltung. Nichts wirkte gezwungen, alles schien durchdacht. An diesem Punkt geht ein:e Designer:in über die reine Vorstellung hinaus und beginnt, ein Vermächtnis innerhalb eines Hauses zu definieren.

Die Kulisse selbst, unter einem klaren blauen Himmel in den Tuilerien, zentriert um ein riesiges Seerosenbecken, war wunderschön gewählt. Sie schuf ein Gefühl der Ruhe und des Optimismus. Das erhöhte die emotionale Resonanz der Kollektion und ließ die Kleidung voll zur Geltung kommen.

Christian Dior HW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Was war Ihr Must-have-Stück der Saison?

Alles, was das Herz höherschlagen lässt. In dieser Saison waren jedoch außergewöhnliche Jacken unbestreitbar die herausragenden Stücke. Die Bandbreite und Qualität des Angebots waren bemerkenswert, von Tom Ford bis Saint Laurent und von Dior bis Chanel, sowie Celine und Alaïa. In all diesen Kollektionen wurden Jacken zum prägenden Stück, oft der Artikel mit der stärksten Designaussage.

Ihre allgemeinen Gedanken zur Saison?

Es war eine außergewöhnliche Saison in Paris. Viele Designer:innen lieferten ihre bisher beste Arbeit ab und präsentierten Kollektionen voller Stücke, die echte Begierde wecken. Unabhängig von der persönlichen Ästhetik, ob minimal oder maximal, ist dies eine Saison, in der die Wunschlisten wahrscheinlich länger als erwartet werden.

Alaïa HW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight

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