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Haute Couture: Die Stunde der Wahrheit für Matthieu Blazy bei Chanel

Matthieu Blazy präsentiert seine erste Haute-Couture-Kollektion für Chanel, eine Herausforderung nach einem gefeierten Debüt.
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Matthieu Blazy beim Finale der Chanel-Show für Frühjahr/Sommer 2026. Credits: ©Launchmetrics/spotlight
Von AFP

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Wird Matthieu Blazy seinen Erfolg beim französischen Luxusmodehaus Chanel ausbauen? Nach einer hochgelobten ersten Damenkollektion im Oktober erwartet Paris am Dienstag mit Spannung die erste Haute-Couture-Show des Designers. Diese neuartige Aufgabe wird besonders genau beobachtet werden.

Die Show findet wie gewohnt am Vormittag im Grand Palais statt. Sie ist, neben der von Jonathan Anderson am Montag beim französischen Modehaus Dior, der Höhepunkt dieser Haute-Couture-Woche. Der 41-jährige nordirische Designer enthüllte eine erste bukolische Vision mit blumigen Silhouetten. Diese waren zugleich skulptural und luftig.

Ländliche Inspiration im Grand Palais

Auch bei Chanel wird die Natur im Mittelpunkt stehen. Die Marke mit dem doppelten C verschickte nicht nur einen pilzförmigen Anhänger als Einladung. Sie veröffentlichte am Sonntag auch einen kurzen Film in den Sozialen Netzwerken. Dieser gibt Einblicke hinter die Kulissen der ersten, sehr ländlich anmutenden Kollektion.

Der Trailer mischt Realaufnahmen mit Animationen und zeigt die Chanel-Ateliers. Dort übernehmen kleine Waldtiere wie Eichhörnchen, Dachse, Kaninchen und Vögel die Arbeit der Näher:innen, sobald diese gegangen sind. Man sieht sie bei der Fertigung eines weißen Smokkleides mit gelben, roten und schwarzen Akzenten. Die Szene erinnert an die Welt von Aschenputtel.

Der 41-jährige Franko-Belgier wurde im Dezember 2024 vom Modehaus Bottega Veneta, das zu Kering gehört, abgeworben. Er hat die schwere Aufgabe, die Linie von Chanel zu verkörpern und die Ära Karl Lagerfeld abzuschließen. Der ‚Kaiser‘ herrschte mehr als drei Jahrzehnte. Seine rechte Hand, Virginie Viard, war ihm nach seinem Tod 2019 nachgefolgt, bevor sie die Marke im Juni 2024 abrupt verließ.

Ein von der Kritik gefeiertes Debüt

Bei seiner ersten Kollektion im Oktober spielte der Couturier mit den Codes des Hauses. Er mischte Tradition und Moderne. Die Präsentation fand unter dem Glasdach des Grand Palais statt, das in eine beeindruckende Galaxie verwandelt wurde.

Die Kollektion zeigte Ensembles aus ausgefranstem Tweed oder farbenfrohem Strick. Dazu gehörten Hosenanzüge, die auf der Hüfte getragen wurden, und Hemden, die mit imposanten Feder-Röcken kombiniert waren.

Die Show zog zahlreiche Stars an, von Pedro Pascal über Nicole Kidman bis hin zu Angèle und Aya Nakamura. Sie endete mit stehenden Ovationen und wurde von überschwänglichen Kritiken begleitet.

„Diese erste Show war extrem fröhlich“, erinnert sich Astrid Faguer, Modejournalistin bei Échos Week-end. Sie hebt besonders das Finale mit dem strahlenden Lächeln des Models Awar Odhiang hervor. Es war ein heilsamer Moment in einem Umfeld, das von belastenden Nachrichten und wirtschaftlichen Turbulenzen für die Luxusbranche geprägt ist.

Die Herausforderung des Savoir-faire

Laut der Journalistin besteht die Herausforderung bei diesem ersten Ausflug in die Haute Couture darin, zu sehen, „wie er diesmal die Codes des Hauses in einer Version umsetzen wird, die noch mehr Savoir-faire und Couture zeigt als das, was wir bisher gesehen haben“.

Blazy hat seine technische Meisterschaft bereits bei der Métiers d'Art Show im Dezember in New York unter Beweis gestellt. Es war eine denkwürdige Show, die in der U-Bahn stattfand.

Kürzlich sorgte auch sein von Selena Gomez getragenes Kleid auf dem roten Teppich der Golden Globes für Aufsehen. Es war ein schwarzes Etuikleid mit einem mit weißen Federn verzierten Ausschnitt.

Eine neue Ära bei Armani

Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist die Präsentation der ersten Haute-Couture-Kollektion des italienischen Hauses Armani am frühen Abend. Es ist die erste ohne die Aufsicht seines Gründers Giorgio, der Anfang September im Alter von 91 Jahren verstarb.

„Es wird wahrscheinlich keine Revolution geben, aber es wird interessant sein zu sehen, wie sich das neue Kapitel in einem Haus gestaltet, das so sehr von seinem historischen Schöpfer geprägt ist“, betont Pierre Groppo, Chefredakteur für Mode und Lifestyle bei Vanity Fair France.

Insgesamt werden 28 Häuser bis Donnerstag ihre Kreationen präsentieren. Diese sind hauptsächlich für rote Teppiche, große Jetset-Events und Galas bestimmt.

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

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