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Herrenmode: Fünf wissenswerte Fakten vor den Schauen in Paris

Paris – Der Abschied von Véronique Nichanian bei Hermès, die zweite Dior-Kollektion von Jonathan Anderson und das Finale von Jacquemus. Die Herrenmodenschauen, die am Dienstag in Paris beginnen, versprechen einige Höhepunkte. Hier sind fünf wissenswerte Fakten zu dieser Ready-to-wear-Saison.
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Hermès Frühjahr/Sommer 2026, Herrenmode. Quelle: ©Launchmetrics/spotlight.
Von AFP

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Paris – Der Abschied von Véronique Nichanian bei Hermès, die zweite Dior-Kollektion von Jonathan Anderson und das Finale von Jacquemus. Die Herrenmodenschauen, die am Dienstag in Paris beginnen, versprechen einige Höhepunkte. Hier sind fünf wissenswerte Fakten zu dieser Ready-to-wear-Saison.

‘Im Fokus steht der Verkauf’

An sechs Tagen werden 66 Modehäuser ihre Kollektionen für den kommenden Winter in 36 Schauen und 30 Präsentationen vorstellen.

Nachdem das Jahr 2025 von einem großen Wechsel bei den Kreativdirektor:innen geprägt war, kündigt sich diese Saison zurückhaltender an. Im Oktober erlebte die von vielen Fachleuten so genannte ‚Fashion Week des Jahrhunderts‘ die Debüts zahlreicher Kreativdirektor:innen. Dazu gehörten Matthieu Blazy bei Chanel und Jonathan Anderson für die Damenmode von Dior.

„Wir treten jetzt in eine Phase ein, in der die Anspannung und die Erwartungen nachlassen“, betont Marc Beaugé, Direktor des Magazins L'Étiquette, gegenüber der AFP. Er schätzt, dass „die Saison nicht sehr aufregend ist“.

„Wir befinden uns mitten in einer Wirtschaftskrise, und das hat Auswirkungen auf die Kreativität“, analysiert Marie Ottavi, Modejournalistin bei Libération. Sie erwartet „sehr pragmatische Kollektionen“, um der „Herausforderung des Verkaufs“ gerecht zu werden.

„Seit einigen Saisons geht es weniger um Kreativität und mehr um Bestätigung“, stimmt Franck Nauerz, Direktor der Herrenmodeabteilungen von Le Bon Marché und La Samaritaine, zu.

Die junge Designerin Jeanne Friot macht den Auftakt

Die Stylistin Jeanne Friot ist eine aufstrebende Persönlichkeit der französischen Mode. Nach zwei Jahren mit Präsentationen ist sie nun zum ersten Mal im offiziellen Schauenkalender vertreten. Die für ihre inklusive und engagierte Mode bekannte Designerin wird die Modewoche am Dienstag um 15:00 Uhr MEZ eröffnen. Am Abend folgt die mit Spannung erwartete Show von Pharrell Williams für das französische Modehaus Louis Vuitton.

Zu den Neulingen gehört der italienische Stylist Luca Magliano, Gewinner des Karl-Lagerfeld-Preises 2023, der ebenfalls zum ersten Mal eine Schau präsentieren wird. Die Marken ERL, KML, Sonia Carrasco und Ssstein sind erstmalig in der Kategorie ‚Präsentation‘ im Kalender vertreten.

Jonathan Anderson bei Dior: Der Druck steigt

Am Mittwochnachmittag präsentiert das französische Modehaus Dior die zweite Herrenkollektion von Jonathan Anderson. Die Show ist einer der am meisten erwarteten Termine dieser Modewoche.

Nach einer im Juni gefeierten Sommerkollektion und einer verhaltener aufgenommenen ersten Damenkollektion kehrt der 41-jährige nordirische Designer nun zurück. Seine winterliche Herrenkollektion steht unter besonderer Beobachtung.

Jonathan Anderson gilt als eines der größten Talente seiner Generation. Er muss nun überzeugen und die neue Identität, die er für Dior Homme entwirft, etablieren.

„Es gibt eine hohe Erwartung, einen starken Druck“, betont Alice Feillard, Einkaufsleiterin für Herrenmode bei den Galeries Lafayette.

Die letzte Schau von Véronique Nichanian bei Hermès

Ein emotionaler Moment: Am Samstagabend wird die französische Stylistin Véronique Nichanian ihre letzte Kollektion für Hermès präsentieren.

Nach 37 Jahren an der Spitze der Herrenlinie kündigte die 71-jährige Pariserin im Oktober ihren Abschied an. Sie ist eine der wenigen weiblichen Kreativen in der Welt der Herrenmode. Sie hinterlässt eine zeitlose und raffinierte Vision von Männlichkeit.

Ihre Nachfolge ist bereits gesichert: Die britische Designerin Grace Wales Bonner, die in ihren Dreißigern ist, wird ihre erste Kollektion im Januar 2027 vorstellen.

Loewe und Saint Laurent fehlen

Diese Saison zeichnet sich durch einige Abwesenheiten aus. Die spanische Marke Loewe wurde mit ihrer ersten Herrenschau unter der Leitung der amerikanischen Stylisten Jack McCollough und Lazaro Hernandez erwartet. Das Modehaus zieht es jedoch vor, im März während der Damenmodewoche eine gemischte Kollektion zu präsentieren.

Saint Laurent war im Juni in den offiziellen Kalender zurückgekehrt. Nun fehlt die Marke erneut.

Diese Abwesenheiten ermöglichen es jedoch, dass „andere, unabhängigere, kleinere, aber gut etablierte Marken im Kalender mehr Präsenz zeigen“, betont Alice Feillard. Sie nennt die französischen Marken Lemaire und AMI sowie den Amerikaner Rick Owens.

Die japanischen Modehäuser Issey Miyake und Yohji Yamamoto sind feste Größen im Kalender und werden ebenfalls dabei sein. Gleiches gilt für die französischen Labels 3.Paradis und Egonlab.

Der Franzose Simon Jacquemus wird die Veranstaltung abschließen. Seine Schau im Picasso-Museum dürfte zahlreiche prominente Gäste anziehen.

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