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Individuell und wandelbar: Die Denim-Trends für FW26 der Womenswear

Von neuen Jacken-Silhouetten über Schleppen bis zum anpassbaren Piece: Das sind die Denim-Trends für Herbst/Winter 2026.
Mode
Kseniaschnaider FW26 Credits: ©Launchmetrics/spotlight
Von Ole Spötter

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Denim gilt mit seinem Ursprung in der Workwear oft als Grundlage für eine simple Alltagsuniform, bei der Weite, Länge und Verzierungen meist die größte Extreme darstellen. Allerdings bietet das robuste Material mehr Spielraum, als es zuerst erwarten lässt.

Statt der ewig alten Frage, ob Frauen in diesem Winter enge oder weitere Hosen tragen, präsentierten die Designer:innen von London bis New York auch einige besondere Stücke, die die herkömmliche Jeans wie Stonewashing alt aussehen lassen.

Besondere Jacken

FW26 (v.l.n.r.): Diesel, Anrealage und Di Petsa Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Die Jeansjacke ist ein echter Klassiker, der sich in den vergangenen Jahrzehnten vor allem durch verschiedene Farben, verschiedene Längen und Customization wie Stickereien und Patches verändert hat. Ein solches Piece hat aber auch noch deutlich mehr zu bieten als eine schlichte Übergangsjacke zu sein, und das beweisen die Designer:innen in ihren FW26-Kollektionen.

FW26 (v.l.n.r.): Burc Aykol, Balenciaga und Diesel Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Dabei reichen die Möglichkeiten von einem sehr großen Kragen, der fast schon wie ein Handtuch um den Hals gelegt ist, über zusätzliche Schulterklappen und Raffungen bis zu asymmetrischen Schnitten und Layers. Auch ein knielanger Mantel mit Raffungen, eine rockige, extrem gekürzte Version mit langen Ärmeln sowie eine elegante Version mit zusätzlicher Denim-Schleppe waren zu sehen.

Anpassungsfähig

FW26 (v.l.n.r.): Stella McCartney, Tibi, Eckhaus Latta und JW Anderson Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Aber nicht nur die Jeansjacken stechen in dieser Saison aus der Masse heraus, auch Hosen und Röcke bieten einige Optionen abseits der gängigen Modelle. Dabei steht besonders die Anpassungsfähigkeit im Mittelpunkt.

Die Designer:innen zeigen verschiedene Möglichkeiten für ein wandelbares Pieces mit unterschiedlichen Stylingoptionen. So zeigt die britische Modeschöpferin Stella McCartney eine Jeans, die über zwei vertikale Reißverschlüsse verfügt, die vom Hosenbund das gesamte Bein entlang gehen. Dadurch lässt sich die Silhouette symmetrisch anbeiden Beinen oder auch asymmetrisch auf einer Seite anpassen. Die New Yorker Marke Eckhaus Latta spielt derweil mit mehreren Schichten, wobei zwei lange Jeansbeine mit Cut-outs im Schritt über einer knappen Short liegen, an der sie auch befestigt sind. Aber auch eine Art Lendenschurz über eine lange Jeans bei der US-Marke Tibi sowie ein Piece der britischen Marke JW Anderson, das sich zwischen Rock und Caprihose mit zusätzlichen Schichten bewegt, bieten extra Spielraum.

Zwischen Palazzo Hose und lange Röcke

FW26 (v.l.n.r.): Diesel, Masha Popova, Private Policy und 7 For All Mankind Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Noch mehr Schwung bekommen die Trägerinnen durch die Wahl eines langen Jeansrocks – von High bis Low Waist – oder einer weiten Palazzo Hose. Bei den verschiedenen Jeans-Looks ist es teils sogar schwer auseinander zu halten, ob es nun zwei weite Hosenbeine oder doch nur eine Rock-Öffnung ist.

Andere Marken wie Masha Popova spielen mehr mit einer ähnlichen Form. Das in London ansässige Label vereint eine Regular Jeans mit einer breiten, bodenlangen Schleppe und imitiert so die Silhouette der Röcke und Palazzo Hosen.

Mini

FW26 (v.l.n.r.): Keburia, Diesel und 7 For All Mankind Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Eine lange Schleppe kommt auch bei der US-Jeansmarke 7 For All Mankind zum Einsatz, allerdings in Kombination mit einem sehr knappen Pencil-Miniskirt. Dieser wird mit einer passenden Jeansjacke und einer dunklen Strumpfhose kombiniert.

Insgesamt scheint für den Herbst/Winter 26 die Devise zu sein, dass wenn die Röcke kürzer werden, zumindest oben ein Longsleeve getragen wird. So präsentieren es auch die Marken Keburia und Diesel, die einen Plisseerock beziehungsweise extrem kurze Shorts ohne Beine auf den Laufsteg schicken.

Blumenverzierungen

FW26 (v.l.n.r.): Ermanno Scervino, Blumarine und Cucculelli Shaheen Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Ein echter Klassiker und ein immer wiederkehrender Trend ist das Blumen-Muster, das auch in dieser Saison wieder einige Jeanshosens sowie -jacken verziert. Auffällig war dabei allerdings, dass ein dezentes Muster in den meisten Fällen kaum eine Option war. So rankte die Fauna bei vielen Modellen das Bein der Jeans hoch oder war als Wiederholung großflächig über das gesamte Piece verteilt. Die Styles reichen dabei von dezenten Bestickungen und Prints in einer Farbe bis zur vollen Farbenpracht und prunkvollen Details.

FW26 (v.l.n.r.): Antonio Marras, Masha Popova und Roberto Cavalli Credits: ©Launchmetrics/spotlight
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