Die Tatsache, dass der Modesektor der zweitgrößte Verursacher von Umweltverschmutzung ist, ist vielen aus der Branche bekannt. In dieser Woche findet der Klimagipfel in Polen statt, und auch im Modebereich ist viel los. Verschiedene Initiativen versuchen auch hier die schädlichen Umwelteinflüsse zu reduzieren.

Am 10. Dezember startet Stella McCartney in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen die "Fashion Industry Charter for Climate Action", um Maßnahmen für die Umwelt zu ergreifen, berichtet die britische Zeitung The Guardian. Die britische Designerin hat sich von Anfang an in allen Bereichen für die Umwelt eingesetzt. So fordert sie gemeinsame Maßnahmen zu ergreifen, damit kohlenstoffarme Produktionsmethoden ausgebaut werden können, was auch deren Wirtschaftlichkeit mit der Zeit erhöht.

Verschiedene schwedische Marken wie H&M, Kappahl und Peak Performance haben sich der Sustainable Fashion Academy für die "Schwedische Textilinitiative für Klimaschutz" angeschlossen. Die beteiligten Parteien wollen ihre Umweltauswirkungen bis 2023 um 30 Prozent reduzieren, was im Einklang mit dem Schreiben von McCartney an die Vereinten Nationen steht. "Die SFA ist der Ansicht, dass die Bekleidungs- und Textilindustrie unseren Beitrag zur globalen Erwärmung nur dann legitimieren kann, wenn sie sich Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen setzt. In Schweden verfügen wir über das Wissen und die Expertise, um die Führung zu übernehmen. Deshalb haben wir die schwedische Textilinitiative für Klimaschutz ins Leben gerufen", sagte Michael Schragger, Gründer der Sustainable Fashion Academy in einer Erklärung.

 

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