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Kraft von Farbe und Kreation: Im Gespräch mit POM Amsterdam-Head of Design Ashley Deighton

Mode|Interview
Ashley Deighton, Head of Design bei POM Amsterdam. Bild: POM Amsterdam
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Von FashionUnited Media

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Im Amsterdamer Hauptquartier der POM herrscht eine Atmosphäre echter Kreativität und Leidenschaft für das Produkt, denn hier bilden handgemalte Designs noch immer die Grundlage jeder Kollektion. Ashley begann vor fünf Jahren als Senior Designerin und war zudem die erste Designerin im Unternehmen. Sie baute das Team zu seiner heutigen Größe aus und stieg zu ihrer jetzigen Rolle als Head of Design auf.

Im Interview mit FashionUnited spricht Ashley über ihre Vision von Storytelling sowie die Balance zwischen Kommerz und Kreativität. Zudem gibt sie Einblicke in die Transformation und das Wachstum der niederländischen Marke, die vor fünfzehn Jahren mit einer Schalkollektion begann und sich seither zu einem etablierten Namen in der internationalen Modewelt entwickelt hat.

Das kreative DNA hinter dem Wachstum

Als Ashley bei POM Amsterdam begann, befand sich das Label an einem wichtigen Wendepunkt und verfügte bereits über eine starke Basis an Bestsellern. Als erste angestellte Designerin lag ihr Fokus darauf, diese Stärke in einer kohärenten Kollektion zu bündeln. Dabei legte sie besonderen Wert auf Set-Building, eine klare Kollektionsstruktur sowie die Balance zwischen Basics und Trendartikeln. Unter ihrer Leitung wuchs die Kollektion von 75 auf 170 Styles pro Saison, ergänzt durch eine starke Never-out-of-Stock-Kollektion. „Diese Aufbauphase war intensiv, aber auch sehr prägend“, erinnert sich Ashley. „Neben dem Entwerfen der Kollektionen habe ich gemeinsam mit Liesbeth, Violet und dem Team intensiv daran gearbeitet, Strukturen, Prozesse und einen klaren Kollektionsaufbau zu etablieren. Es ist schön zu sehen, dass sich das heute sowohl in der Kollektion als auch im Verkauf widerspiegelt.“

Für Ashley liegt die Stärke des Designs in der engen Zusammenarbeit aller Abteilungen. Eine Kollektion ist nur dann wirklich erfolgreich, wenn alle Elemente aufeinander abgestimmt sind und die visuelle Identität nahtlos in Marketing und Branding übergeht. „Nur wenn Design, Storytelling und Branding ineinandergreifen, wird eine Kollektion für Kund:innen wirklich erlebbar.“

FW26. Bild: POM Amsterdam

Kreation im Gleichgewicht mit Kommerz

Das Herzstück von POM ist die interne Entwicklung sowie das handgemalte Design der eigenen Prints. In einer Branche, die häufig von Geschwindigkeit geprägt ist, entscheidet sich POM Amsterdam bewusst für Sorgfalt im kreativen Prozess. Ashley betont, dass „Kreation“ ein fundamentaler Markenwert ist. „Wir nehmen uns die Zeit, unsere eigenen Prints zu entwickeln, zu malen und bis ins Detail auszuarbeiten. Jeder Artikel muss nicht nur in Stil und Farbe stimmig sein, sondern auch ein Gefühl vermitteln.“

Dennoch verliert sie die kommerzielle Realität nie aus den Augen. Die Balance zwischen Kreativität und Kommerz ist hierbei ein strategisches Zusammenspiel. „Für mich beginnt dieses Gleichgewicht mit einem guten Verständnis für Zahlen und Performance. Daten bilden gemeinsam mit der Trendforschung die Grundlage für unsere Entscheidungen. Es ist ein kreatives Puzzle, das jede Saison herausfordernd, aber auch sehr spannend macht.“

HW26: Subtiler Glanz und feminine Silhouetten

Mit Blick auf die nahe Zukunft, insbesondere die HW26-Kollektionen, erkennt Ashley eine klare Verschiebung im Modebild. Obwohl POM für ausdrucksstarke Prints bekannt ist, wählt die Marke für den kommenden Herbst eine ruhigere und tonalere Richtung bei Farben und Motiven. Die Marke bleibt ihrer DNA treu, interpretiert sie jedoch in einer dezenteren, zeitgemäßen Form. „Unsere Prints und Farbwelten sind ruhiger, bleiben aber ausdrucksstark und wiedererkennbar“, erklärt sie.

Neben dominanten Laufstegtrends in Braun und Burgunder behält POM seine eigenwillige Farbpalette aus Kobaltblau und Lila bei. Die Silhouetten werden wieder betont feminin, während Materialien mit Struktur und einem weichen, hochwertigen Griff im Mittelpunkt stehen. „Es ist schön zu sehen, dass wir bei den Prints etwas ruhiger, aber dennoch eigenständig bleiben. Gleichzeitig werden unifarbene Teile mit dezenten Glitzerdetails etwas ausdrucksstärker, was genau zu POM passt.“ Zudem setzt die Marke verstärkt darauf, Prints in andere Techniken wie Jacquards, Stickereien und Artworks zu übersetzen.

FW26. Bild: POM Amsterdam

Wachstum entsteht gemeinsam

Neben ihrer Rolle als kreative Leiterin ist Ashley auch Führungskraft und Sparringspartnerin für ihr Team. Ihre Führungsvision basiert auf Vertrauen: „Kreativität gedeiht nicht unter Kontrolle, sondern durch Vertrauen. Für mich bedeutet Führung im Design nicht, den Geschmack zu lenken, sondern eine Vision vorzugeben und sicherzustellen, dass jede:r darin brillieren kann.“

Für Ashley ist die kreative Reise noch lange nicht zu Ende. Ihre persönliche Inspiration aus Reisen und kulturellen Entdeckungen bleiben eine wichtige Quelle für neue Geschichten. Die Ambition für die kommenden Jahre besteht darin, die Balance der Kollektionen weiter zu verfeinern und neue Kooperationen zu erkunden. „Ich bin unglaublich stolz auf das, was ich in den letzten fünf Jahren mit dem POM-Team aufgebaut habe“, schließt Ashley. „Für mich liegt die Herausforderung nun darin, auf diesem Erfolg aufzubauen und gleichzeitig das Designteam sowohl kreativ als auch persönlich wachsen zu lassen.“

„Jeder POM-Artikel trägt Farbe, Print und unsere Leidenschaft für das Produkt in sich. Er ist darauf ausgelegt, Einzelhändler:innen zu inspirieren und Kund:innen zu überraschen.“

Über die Marke
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Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

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