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Labels to Watch: Kleider für alle Jahreszeiten

Von Barbara Russ

6. Juli 2021

Mode

Zazi

Der nächste Sommer kommt bestimmt. Und auch für die Herbst/Winter-Saison sind Kleider eine sichere Bank, dank Layering-Looks und Strumpfhosen. Kleider schmeicheln, sind feminin und machen gute Laune, genau das, was Post-Lockdown-Konsumentinnen (mit oder ohne die ‚Quarantine Fifteen’-Extrapfunde) suchen. Hier stellen wir Modehändlern einige (Kleider-)Labels vor, mit denen Sie punkten können.

Zazi Vintage

Zazis nachhaltiges Konzept besteht aus einer ethisch verantwortungsvollen Komponente und wunderschönen Kleidern, die etwas an die Frauen, die sie gefertigt haben, zurückgeben. Das Saheli Kollektiv, das die Kleider produziert, besteht aus 40 Frauen, die mit Kunst und Mode arbeiten. Das Kollektiv erleichtert es den Frauen, in der Community sicher und selbständig zu arbeiten und ihre Familien zu ernähren.

Die Gründerin des Labels, Jeanne De Kroon, kommt aus Den Haag und gründete Zazi Vintage mit der Idee, globale Armut zu bekämpfen. Das Label arbeitet eng mit ausgewählten NGOs zusammen, die benachteiligten Frauen in Ländern wie Indien oder Uzbekistan eine Stimme geben. Jede einzelne Kollektion wird persönlich und in hochwertiger Handarbeit von den Mitgliedern der jeweiligen agierenden NGO gefertigt. Die Entlohnung, die diese Frauen erhalten, gibt ihnen die Möglichkeit, oberhalb der allgemeinen Armutsgrenze ihres Landes leben zu können.

Zielgruppe: „Es geht weniger darum, einer bestimmten Zielgruppe anzugehören, sondern vielmehr, Interesse an Geschehen in der Welt und Spaß an Mode zu haben. Die bunten Kleider und Prints stehen für Freude, Stärke und Selbstbewusstsein und fallen auf“, so das Label.

Preise (VK): Die Kleider liegen zwischen 730-890 Euro, die Mäntel bei 490-1500 Euro.

Verkaufspunkte: Man findet die Kleider von Zazi Vintage auf der eigenen Website des Labels sowie bei El Corte in Spanien, Antonia (Italien), The SIL (US) und Thyme (UK)

Kontakt: Auf der Website der Marke gibt es einen Kontakt für interessierte Händler.

Asciari

Asciari

Asciari wurde 2016 auf Sizilien von den Geschwistern Pietro und Federica Mazettini und ihrer Mutter Marta gegründet. Im Zentrum der Marke steht, typisch sizilianisch, deshalb die Familie. Die minimalistischen Muster mit einer klassischen und reinen Ästhetik, die nicht in dem hektischen Kreislauf der flüchtigen Trends unterworfen ist, bilden den Kern aller Asciari-Kollektionen und Produkte.

Die Produktion erfolgt vollständig von Hand auf Sizilien, wo sich das traditionelle Know-how der Handwerkskunst mit modernsten Techniken vereint. Die stetige Suche nach nachhaltigen Rohstoffen garantiert qualitativ hochwertige Produkte.

Verkaufspunkte: Die Produkte unter der Marke Asciari werden derzeit in exklusiven ausgewählten Boutiquen und Luxuskaufhäusern in Italien, Europa und Asien vertrieben. Darunter: The Galleria in Seoul, Modestrom in Zürich, Beardsley in Tokio, Dantendorfer in Österreich, Rennes in Philadelphia, Massimo degli Effetti in Rom und San Carlo 1973 in Turin. 

Preise (VK): Kaschmirmäntel kosten um 4.500 Euro, Leinenjacken um 670 Euro, Kleider 600 bis 1000 Euro. Außerdem gibt es Seifen der Marke, handgefertigt in Sizilien mit extra nativem Olivenöl, Kokosnussöl und frischem Kapernsaft um 20 Euro.

Kontakt: Auf der Website der Marke gibt es einen Kontakt für interessierte Händler.

Lara Krude

Lara Krude

Als Enkeltochter eines Maßschneiders entwickelte die Hamburger Designerin Lara Krude schon früh eine große Faszination für die traditionelle Handwerkskunst und die hohe Qualität von handgefertigter Kleidung. Nach mehreren Jahren als Designerin in Mailand gewann sie 2017 den renommierten Designer for Tomorrow-Award unter der Schirmherrschaft von Stella McCartney.

In dem Bewusstsein, dass der übermäßige Konsum von Fast Fashion nicht nur die Umwelt belastet, sondern auch den Rückgang von Qualität und Handwerkskunst vorantreibt, beschloss Lara Krude 2018 als Gegenentwurf ihr gleichnamiges Slow Fashion Brand zu gründen. Das Label steht für eine unkomplizierte Eleganz und abstrakte Weiblichkeit mit zeitlosen Stücken, die Frauen dabei unterstützen, sich als die beste Version ihrer selbst zu fühlen – stark, unabhängig und stets neugierig.

Verkaufspunkte: International bei Hampden Clothing (USA) , Iena (Japan), Olivia Boutique (Puerto Rico). In Österreich bei: Mala, Sany, Emil und Paul und in Deutschland bei: Nur So, Bed Bath and Beach, Jagador und Kristin & Luiza.

Kontakt: Auf der Website der Marke gibt es einen Kontakt für interessierte Händler.

Preise (VK): Hemden und Hosen um 350 Euro, Kleider um 500 Euro, Mäntel um 900 Euro.

Samantha Sung

Samantha Sung

Designerin Samantha Sung arbeitete bei Ralph Lauren und Piazza Sempione, bevor sie sich 2006 mit ihrem gleichnamigen Label selbständig machte. Sie setzt auf Kollektionen im Look der 1940er Jahre mit femininen, modernen Prints und Mustern und lässt sich von exotischen Kulturen und Mischungen aus westlichen und östlichen Elementen inspirieren.

Ihre eleganten Hemdblusenkleider werden von Hand aus hochwertigen Baumwoll-Mischungen oder Musselin gefertigt. Durch den hohen Tragekomfort werden diese Kleider so zu zeitlosen Begleitern für jeden Anlass. Außerdem werden die Kollektionen durch Röcke, Kaftans und Sweater ergänzt. USP sind die fernöstlichen und farbenfrohen Motive die in Handarbeit nur für die Kollektion Samantha Sung exklusiv jede Saison neu erstellt werden.

Zielgruppe: Die Zielgruppe ist sehr weit gefasst, da es sich um ein zeitloses Design (Hemdblusenkleider inspiriert vom Stil Audrey Hepburns) handelt. Die Kunden sind in allen Altersklassen und Größen zu finden.

Verkaufspunkte: Samantha Sung wird unter anderem bei Lodenfrey in München, Uli Knecht in Stuttgart, Ludwig Beck in München und Identita Italiana in Düsseldorf verkauft.

Kontakt: Kontakt für interessierte Händler ist die Agentur MNE, Ansprechpartnerin: Hannah Böhringer.

Preise (VK): Die Kleider liegen bei 799 Euro, Die Röcke liegen bei 499 Euro.