LVMH kündigt Karl-Lagerfeld-Preis an

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH hat einen Sonderpreis für Nachwuchsdesigner zu Ehren von Karl Lagerfeld eingerichtet. Die posthume Auszeichnung ehrt nicht nur die deutsche Designlegende, die im Alter von 85 Jahren Jahren im Februar verstarb. Der Preis ist auch passend, denn Karl Lagerfeld selbst begann seine lange Karriere im Jahr 1955 mit dem Gewinn eines Modepreises.

LVMH kündigte am Dienstagmorgen an, dass der Sonderpreis der Jury des LVMH-Preises für Nachwuchsdesigner ab sofort in „Karl-Lagerfeld-Preis” umbenannt werde. Dieser wird schon bald zum ersten Mal verliehen, und zwar am 4. September in der Louis-Vuitton-Stiftung.

„Karl Lagerfeld, Kreativdirektor von Fendi seit 1965, war seit der Einführung des Preises maßgeblich daran beteiligt. Er hatte sich vom ersten Tag an seiner Aufgabe verschrieben und brachte seinen Enthusiasmus und seine Energie ein. Der Karl-Lagerfeld-Preis ist eine natürliche Fortsetzung dieses Engagements und ein Tribut an das einzigartige kreative Genie von Karl Lagerfeld”, erklärte Delphine Arnault, Executive Vice President von Louis Vuitton, laut WWD.

Der Preis wurde 2014 in Leben gerufen und hat seitdem die Karrieren einiger junger Designer gefördert, unter ihnen Shayne Oliver von Hood by Air und Simon Porte Jacqemus. Zudem ist er gut dotiert - der Gewinner des Karl-Lagerfeld-Preises wird 150.000 Euro erhalten. Außerdem werden die Jungdesigner von einem LVMH-Team ein Jahr lang gefördert und erhalten Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche wie Marketing, Kommunikation, Beschaffung, Produktion und Vertrieb.

In diesem Jahr sind die folgenden acht Finalisten im Rennen: der japanische Designers Kunihiko Morinaga, die britischen Designer Bethany Williams und Stefan Cooke, die US-amerikanische Menswear-Designerin Emily Adams Bode, Landsmann Spencer Phipps, der israelische Designer Hed Mayner, der nigerianische Designer Kenneth Izedonmwen und der südafrikanische Designer Thebe Magugu. Am 4. September wird sich zeigen, wer den ersten Karl-Lagerfeld-Preis empfangen wird.

Foto: Bertrand Guay / AFP

 

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