Die Frauen: hyper-feminin. Die Männer: hyper-maskulin. Das präsentierte Donatella Versace am Freitagabend auf der Mailänder Fashion Week. Zum allerersten Mal bündelte die Designerin ihre Männer- und Damenkollektion in einer Show. Gezeigt wurden die Trends für die Saison Herbst/Winter 2020/21.

Die barocken Muster, die Zebrastreifen, die Nadelstreifen mit Metallic-Glanz: viele Elemente setzt Versace für beide Geschlechter ein und passte sie nur in den Schnitten den unterschiedlichen Körpern an. «Exklusiv» bekommen die Männer das machohaft anmutende Leder und die Frauen Kleider, deren Schlitze punktuell mit Piercing-Ringen geschlossen werden. Die sportiven Elemente der Kollektion zeigen sich oft im überweiten «Oversized»-Stil. Der Versace-Schriftzug taucht auf Polos wie auf Socken auf.

Bei Emporio Armani drehte sich der Showauftakt am Freitag um das Thema Nachhaltigkeit. «R-EA», so nennt sich eine in die Kollektion integrierte Linie, die auf recycelten und organischen Fasern basiert. Armani legt im Herbst/Winter 2020/21 einen Fokus auf Schwarz und akzentuiert seine Looks oft mit weiblichen Interpretationen der Krawatte.

Sportmax hingegen trat mit einer eher futuristischen Grundhaltung auf, in der Lederelemente immer wieder spannende Kontraste setzten. Leder spielt traditionell auch eine große Rolle bei Salvatore Ferragamo. In der Show des Luxuslabels aus Florenz am Samstagvormittag wurde es unter anderem für Kleider, Catsuits und Ponchos eingesetzt. Das Thema Hosenanzug wird in verschiedenen Varianten durchgespielt. Semitransparenz sorgt für einen Hauch Sexyness, florale Muster und Stickereien lieferten die auffälligsten optischen Akzente. (dpa)

 

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