Mercedes-Benz Fashion Week: The Show must go on!

Der Automobilkonzern Mercedes-Benz scheint sich entgegen anders lautender Gerüchte nun doch langfristig bei der Berliner Modewoche zu engagieren. Nachdem das klassische Showformat der Mercedes-Benz Fashion Week (MBFW) im vergangenen Winter sichtlich verkleinert wurde und vom großen Catwalk-Zelt am Brandenburger Tor in den ehemaligen Techno-Club E-Werk verlegt worden war, will der Autobauer sein Format dort anscheinend fest etablieren.

Aufgrund der „positiven Resonanz im Januar und der daraus resultierenden großen Nachfrage“ soll das Schauenformat MBFW zur kommenden Veranstaltung vom 2. bis 5. Juli 2018 sogar noch einmal um einen Tag verlängert verlängert werden, heißt es in einer Konzernmitteilung aus Stuttgart. An den vier Event-Tagen sollen insgesamt 16 Labels ihre neuesten Entwürfe für die Frühjahr/Sommer Saison 2019 präsentieren.

Modisches Public Viewing für mehr Awareness

Den Auftakt macht das niederländische Designerduo Rushemy Botter und Lisi Herrebrugh, die den Grand Prix du Jury Première Vision des 33rd Festival of Fashion, Photography and Fashion Accessory in Hyères im April gewonnen haben. Die Show „Mercedes-Benz presents BOTTER“ soll hingegen Bestandteil der Nachwuchsförderung im Mode-Engagement des Automobilkonzerns sein und am Dienstag, dem 3. Juli 2018 stattfinden.

„Wir konzentrieren uns konsequent auf die Unterstützung der Mode im deutschsprachigen Raum und schaffen mit der MBFW die perfekte Schauenplattform für Designer und Marken“, so Katja Ohly-Nauber, Leiterin Marketing-Kommunikation Mercedes-Benz Cars Deutschland. „Das durchweg positive Feedback zum Start im Januar hat uns darin bestärkt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und alle Interessierten einzuladen, mit uns Mode zu erleben.“

Dabei will der Autokonzern künftig eine breitere Öffentlichkeit erreichen als bisher. Alle Schauen werden daher über einen LED Screen auf den Vorplatz übertragen – eine Art modisches Public Viewing in Abgrenzung zur zeitgleich stattfindenden Fußballweltmeisterschaft. „Zwischen den Schauen werden Fashion Filme, Interviews mit Designern und Making-of-Sequenzen gezeigt, sodass den ganzen Tag ein vielseitiges Modeprogramm läuft“, so Ohly-Nauber.

Foto: Mercedes-Benz